CROSS CULT > TOP-THEMEN > Aliens/Predator > Aliens/Predator: Übersicht
„Im Weltall hört dich niemand schreien ...“
 
Im Jahre 2122 (bzw. 1979 in unserer Wirklichkeit) landet der interstellare Schlepper Nostromo auf einem lebensfeindlichen Planeten, nachdem er ein uraltes Notsignal empfangen hat. Auf dem Planeten erwartet die Crew der Nostromo das Wrack eines außerirdischen Raumschiffs und darin die Eier einer parasitären Lebensform, die sich prompt auf dem Gesicht eines Crewmans festsetzt. Das Alien „schlüpft“ auf der Nostromo und dezimiert die Besatzung, bis nur noch die wehrhafte Weltraumheorin Ripley übrig ist. Der Rest ist Film-, Comic-, Game- und Roman-Geschichte. Denn mit dem schnörkellosen und perfekt durchdesignten Creature-Schocker „Alien“ kickstartete Jung-Regisseur nicht nur eine der erfolgreichsten Hollywood-Karierren aller Zeiten, sondern auch eines der erfolgreichsten und meist zitierten Sci-Fi-Frachises. Vier Filme, jeder von einem anderen visionären Regisseur umgesetzt, unzählige Comic- und Roman-Adaptionen, ganz abgesehen von der Armada der „Alien“-Klone, die in den 80er und 90er Jahre die Kinos überschwemmten – dem vom H.R. Giger entworfenen Alien wird immer ein schauriger Platz in der Film-Geschichte sicher sein. 
Ein etwas anderes Alien ging 1987 auf Menschenjagd: Der „Predator“, ein extraterrestrischer Kopfjäger, für den die Erde ein Großwildreservat ist, machte in dem gleichnamigen Action-Horror-Flick Jagd auf Arnold Schwarzenegger. Der Film zog nicht nur eine Fortsetzung 1990 nach, sondern wie „Alien“ jede Menge Roman-, Comic- und Game-Adaptionen. Der US-Comic-Verlag Dark Horse ließ 1993 die beiden außerirdischen Rassen gegeneinander antreten. Den Fans und dem Rechte-Inhaber 20th Century Fox gefiel die Idee so gut, dass im Laufe der Jahre zahlreiche weitere Comic-Cross-Over, Egoshooter, in denen man Predators, Aliens und Menschen spielen konnte, und schließlich 2004 das erste filmische Aufeinandertreffen unter der Regie von Paul W.S. Anderson, dem 2007 sogar eine Fortsetzung folgte. Die Aliens und die Predatoren sind heute noch so mordlustig und gefährlich wie eh und je. 2010 rebootete Regie-Ass Robert Rodriguez das „Predators“-Franchise im Kino neu. Und für 2011 und 2012 sind zwei weitere „Aliens“-Filme von Franchise-Erfinder Ridley Scott geplant.
 
Bei Cross Cult toben sich die Killer aus dem All in folgenden Comics aus: ALIENS 1-3 (Kurzgeschichten aus dem „Aliens“-Universum von namhaften US-Künstlern wie Mike Mignola, John Byrne, Eduardo Risso, Kelley Jones, Richard Corben uvm.), ALIENS: NEKROPOLIS und PREDATORS – DIE OFFIZIELLE VORGESCHICHTE ZUM FILM.