Erscheinungsdatum:
15.04.2009
Thomas der Trommler
von Josep Gual, Juan Sarompas, Peter Wiechmann
A5,
Hardcover,
sw,
160 Seiten,
Preis: 26,00 €
ISBN
978-3-941248-27-4
Deutschland vor vier Jahrhunderten
In den Wirren des 30-Jährigen Krieges wird der Gutshof einer hessischen Landadelsfamilie von Söldnern der katholischen Ligisten des Feldherren Tilly geplündert, einziger Überlebender, der junge Grafensohn Thomas. Von einem Musketier des Landknecht-Heeres aufgelesen, muss sich der junge Adlige als Teil der Söldner-Armee in einer aus den Fugen geratenen Welt behaupten. Mit seiner Trommel marschiert er den angreifenden Soldaten im Kampf voran. In einem der längsten und grausamsten Glaubenskonflikte des Abendslands wird aus einem jungen, verschreckten Grafen Höfling Thomas der Trommler, der legendärste Kämpfer einer Zeit, die von Krieg, Hunger und Seuchen geplagt war wie keine andere.
Cross Cult präsentiert eine der wichtigsten deutschen Comic-Serien als edlen Komplett-Sammelband im Hardcover-Albenformat, mit neuen, direkt von den Originalzeichnungen erstellten Druckvorlagen und redaktionellen Texten von Autor Peter Wiechmann.
In den Wirren des 30-Jährigen Krieges wird der Gutshof einer hessischen Landadelsfamilie von Söldnern der katholischen Ligisten des Feldherren Tilly geplündert, einziger Überlebender, der junge Grafensohn Thomas. Von einem Musketier des Landknecht-Heeres aufgelesen, muss sich der junge Adlige als Teil der Söldner-Armee in einer aus den Fugen geratenen Welt behaupten. Mit seiner Trommel marschiert er den angreifenden Soldaten im Kampf voran. In einem der längsten und grausamsten Glaubenskonflikte des Abendslands wird aus einem jungen, verschreckten Grafen Höfling Thomas der Trommler, der legendärste Kämpfer einer Zeit, die von Krieg, Hunger und Seuchen geplagt war wie keine andere.
Cross Cult präsentiert eine der wichtigsten deutschen Comic-Serien als edlen Komplett-Sammelband im Hardcover-Albenformat, mit neuen, direkt von den Originalzeichnungen erstellten Druckvorlagen und redaktionellen Texten von Autor Peter Wiechmann.
„Fulminantes Historienabenteuer!“
Jörg Böckem, spiegel.de
"An den besten Stellen erinnert die Struktur an die legendären Prinz-Eisenherz-Geschichten, häufiger aber an die Sigurd-Comics von Hansrudi Wäscher, die in den 1950er Jahren und auch später noch die Buben begeisterten."
Daniel Wirschig und Rupert Huber, Augsburger Allgemeine
„«Thomas der Trommler» enthält sämliche Folgen des zuerst im «Yps»-Magazin kontinuierlich erschienenen Historienepos von Peter Wiechmann, schwarz-weiss realisiert von den spanischen Zeichnern Josep Gual und Juan Sarompas. Für Nostalgiker ist der 160 Seiten starke Band, der einiges an Bonusmaterial enthält, ein Muss. Anderen erwachsenen Lesern dürfte der stets mitschwingende, etwa aus dem Wiechmann-Werk "Andrax" nur zu bekannte, penetrant aufklärerisch-moralisiernde Unterton das Vergnügen etwas vergällen. Sofern man gewillt ist, von dieser Eigenart abzusehen, erwartet einem eine fundiert recherchierte und grafisch dynamisch in Szene gesetzte Abenteurer-Mär ganz im Stile von Victor Hubinons «Rotem Korsar», die wirklich grundsolid ist und gerade ein jüngeres Publikum mit ihrer spannenden Handlung enorm in ihren Bann ziehen dürfte. Auch der Preis für das Gebotene kann als wirklich sehr moderat bezeichnet werden.“
Comic-Check.ch
„Die vorliegende Ausgabe ist wesentlich mehr als ein Sammlerstück für einen kleinen Kreis von Fans. Auf bestem Papier sorgfältig in schwarzweiß gedruckt, wurden die insgesamt 15 Episoden zu Kapiteln geordnet, die den Band auf das Niveau einer Graphic Novel erhebt. Wie in den klassischen Schmökern von Alexandre Dumas, Jules Verne und Charles Dickens lädt eine mitreißende Handlung zur Identifikation ein, während die erfahrenen Leser sich an den Zitaten und Anspielungen aus Literatur und Kunst ergötzen dürfen. Dabei erzählt das Buch in zwei größeren Abschnitten vom Erwachsenwerden des jungen Grafen, der um seine Unabhängigkeit ringt und seine Ideale trotz der widrigen Umstände verteidigt. Unterstützt wird die Qualität durch seine beiden zeichnenden Co-Autoren : Josep Guals eleganter Schwung lässt die irrwitzige Naivität des sympathischen Waisen sichtbar werden; der schroffe und harte Strich Juan Sarompas prägt eindrucksvoll den gnadenlosen Alltag, den sich Thomas mit seinen Freischärlern erkämpfen muss. „Thomas der Trommler“ will gelesen werden, von jung und alt."
Britta Madeleine Woitschig, textem.de
„Eine echte Wiederentdeckung! Ein Stück deutscher Comic-Geschichte wurde dem Vergessen entrissen und den Lesern in schöner Aufmachung vorgelegt. Seinem Helden Thomas gleich sollte übrigens auch Texter Peter Wiechmann bald in die Vereinigten Staaten aufbrechen: Sein nächster Comic für YPS, "Hombre" spielt im Wilden Westen und wird auch demnächst von Cross Cult neu aufgelegt."
SLAM
"Die Illustrationen der beiden spanischen Zeichner sind sehr detailliert und kommen in Schwarz-Weiß besonders gut zur Geltung. Sowohl die actionreichen Kampfszenen als auch die ruhigeren Flashback-Sequenzen, in denen wir mehr über die persönlichen Schicksale von Thomas' Gefährten erfahren, sind sehr stimmungsvoll gezeichnet.“
Achim Hiltrop, fantasyguide.de
Jörg Böckem, spiegel.de
"An den besten Stellen erinnert die Struktur an die legendären Prinz-Eisenherz-Geschichten, häufiger aber an die Sigurd-Comics von Hansrudi Wäscher, die in den 1950er Jahren und auch später noch die Buben begeisterten."
Daniel Wirschig und Rupert Huber, Augsburger Allgemeine
„«Thomas der Trommler» enthält sämliche Folgen des zuerst im «Yps»-Magazin kontinuierlich erschienenen Historienepos von Peter Wiechmann, schwarz-weiss realisiert von den spanischen Zeichnern Josep Gual und Juan Sarompas. Für Nostalgiker ist der 160 Seiten starke Band, der einiges an Bonusmaterial enthält, ein Muss. Anderen erwachsenen Lesern dürfte der stets mitschwingende, etwa aus dem Wiechmann-Werk "Andrax" nur zu bekannte, penetrant aufklärerisch-moralisiernde Unterton das Vergnügen etwas vergällen. Sofern man gewillt ist, von dieser Eigenart abzusehen, erwartet einem eine fundiert recherchierte und grafisch dynamisch in Szene gesetzte Abenteurer-Mär ganz im Stile von Victor Hubinons «Rotem Korsar», die wirklich grundsolid ist und gerade ein jüngeres Publikum mit ihrer spannenden Handlung enorm in ihren Bann ziehen dürfte. Auch der Preis für das Gebotene kann als wirklich sehr moderat bezeichnet werden.“
Comic-Check.ch
„Die vorliegende Ausgabe ist wesentlich mehr als ein Sammlerstück für einen kleinen Kreis von Fans. Auf bestem Papier sorgfältig in schwarzweiß gedruckt, wurden die insgesamt 15 Episoden zu Kapiteln geordnet, die den Band auf das Niveau einer Graphic Novel erhebt. Wie in den klassischen Schmökern von Alexandre Dumas, Jules Verne und Charles Dickens lädt eine mitreißende Handlung zur Identifikation ein, während die erfahrenen Leser sich an den Zitaten und Anspielungen aus Literatur und Kunst ergötzen dürfen. Dabei erzählt das Buch in zwei größeren Abschnitten vom Erwachsenwerden des jungen Grafen, der um seine Unabhängigkeit ringt und seine Ideale trotz der widrigen Umstände verteidigt. Unterstützt wird die Qualität durch seine beiden zeichnenden Co-Autoren : Josep Guals eleganter Schwung lässt die irrwitzige Naivität des sympathischen Waisen sichtbar werden; der schroffe und harte Strich Juan Sarompas prägt eindrucksvoll den gnadenlosen Alltag, den sich Thomas mit seinen Freischärlern erkämpfen muss. „Thomas der Trommler“ will gelesen werden, von jung und alt."
Britta Madeleine Woitschig, textem.de
„Eine echte Wiederentdeckung! Ein Stück deutscher Comic-Geschichte wurde dem Vergessen entrissen und den Lesern in schöner Aufmachung vorgelegt. Seinem Helden Thomas gleich sollte übrigens auch Texter Peter Wiechmann bald in die Vereinigten Staaten aufbrechen: Sein nächster Comic für YPS, "Hombre" spielt im Wilden Westen und wird auch demnächst von Cross Cult neu aufgelegt."
SLAM
"Die Illustrationen der beiden spanischen Zeichner sind sehr detailliert und kommen in Schwarz-Weiß besonders gut zur Geltung. Sowohl die actionreichen Kampfszenen als auch die ruhigeren Flashback-Sequenzen, in denen wir mehr über die persönlichen Schicksale von Thomas' Gefährten erfahren, sind sehr stimmungsvoll gezeichnet.“
Achim Hiltrop, fantasyguide.de
Josep Gual
Der Katalane Josep Gual Tutusaus (*1936, Barcelona) ist ein realistischer Comiczeichner und Illustrator, der hierzulande hauptsächlich durch die Peter Wiechmann-Serien Capitan Terror und Thomas der Trommler bekannt ist. Der Bewunderer von Alex Raymond, Milton Caniff und Will Eisner besuchte die Escola d'Arts i Oficis Artístics in Barcelona. Das Comic-Handwerk eignete er sich über einen Workshop der Agentur Selecciones Ilustradas an, für die er in den 50er Jahren seine Zeichnerkarriere startete. In den 60er Jahren arbeitete er unter anderem für den Verlag Toray an dessen Spionageserien Brigada Secreta und Espionaje sowie der Arztserie Las Enfermeras. Ab 1967 fasste er über Selecciones Ilustradas auf dem internationalen Comicmarkt Fuß, der für sein weiteres Werk bestimmend bleiben sollte. Von Guals verbleibenden spanischen Arbeiten ist vor allem die 1969 mit Szenarist Victor Mora für das Magazin Cómics geschaffene Detektivserie Adam & Evans erwähnenswert, die auch in Frankreich Beachtung fand. Auf internationaler Ebene zeichnete Gual in den späten 60er Jahren zunächst Romantisches für den britischen Verlag Fleetway, um in der ersten Hälfte der 70er Jahre für die US-amerikanischen Horrormagazine Eerie, Creepy (beide beim Verlag Warren), Psycho, Scream (beide Skywald) und Grimm's Ghost Stories (Western) tätig zu werden. 1975/76 war er als dritter und letzter Zeichner von Peter Wiechmanns Piratenserie Capitan Terror über auch kurzzeitig für Kauka tätig. Die von Gual gezeichneten Episoden kamen hauptsächlich in der Zack-Ära der Serie zur Veröffentlichung. Zusammen mit Juan Sarompas setzte er für Wiechmann anschließend die historische Serie Thomas der Trommler um, die 1978/79 mit Unterbrechungen in den Yps-Ausgaben 132-196 erschien. In den 80er Jahren war Gual neben Sarompas und Manuel Carmona einer der Hauptzeichner der skandinavischen James Bond-Comics für den Verlag Semic. Für Egmont (damals noch Gutenberghus) setzte er - ganz andere Baustelle - über einige kurze Comics mit Donald Duck um, die zwischen 1984 und 1995 in den europäischen Disney-Comic-Publikationen erschienen. 1984 übernahm er vom ursprünglichen Zeichner John M. Burns den erotischen Zeitungsstrip George & Lynne, den er bis heute für die britische Tageszeitung The Sun zeichnet. Von Gual erschien bei Cross Cult die Gesamtausgabe von „Thomas der Trommler“.
Juan Sarompas
Juan Sarompas wurde 1943 in Malaga geboren. Anfang der Siebziger zeichnete er "Pepe el Camara" und "Thomas der Trommler" im Studio Comicon. In den Achtzigern schuf er "Tex und Mex" für das Spirou Magazin und einige James-Bond-Comics. Der Lebemann und Zeichner starb im Jahr 1999.
Peter Wiechmann
Schon während seiner Schulzeit in den Nachkriegsjahren stellte Peter Wiechmann die entscheidenden Weichen zu seinem späteren Leben im Auftrag der achten Kunst: In den Kasernen der amerikanischen Truppen besorgte er sich Comichefte, um sie gegen Spielzeug oder Essen einzutauschen. Nach seiner Ausbildung zum Schriftsetzer und einigen Jahren in diversen Redaktionen, landete er wieder bei den Comics: Als Redaktionsdirektor, Produktionschef, Texter und Autor machte er sich um den Kauka-Verlag verdient. Er konzipierte LUPO-modern, FF-EXTRA, PRIMO, die Action-Alben und all die anderen Titel mit den Comics unserer Jugend. Die Serie Thomas der Trommler kreierte und produzierte er für das Magazin YPS (Gruner & Jahr) zusammen mit HOMBRE und Bens Bande. Das von ihm gegründete Kreativ-Studio Comicon produziert noch heute, allerdings unter neuer Leitung. Auf Wiechmanns Homepage kann man nach seltenen Comicausgaben stöbern.




































