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Erscheinungsdatum:
 28.08.2008
Freaks of the Heartland
 
von Greg Ruth, Steve Niles
A5, 
Hardcover, 
vierfarbig, 
144 Seiten, 
Preis: 19,80 €
ISBN
 978-3-936480-89-4
Tief im Herzen Amerikas lauern die Monster!
Der mittlere Westen ist das Herzstück der USA. Hier zählen klassische amerikanische Werte noch am stärksten, hierhin zog es die Siedler, als sie von der Ostküste ins Innere des Landes aufbrachen. Hier ist an manchen Orten noch alles so wie früher – es gibt weite rauschende Felder und am Sonntag Mutters Apfelkuchen.
Und es gibt Geheimnisse, die viele nicht einmal vor sich selbst eingestehen. Wie in Gristlewood Valley, wo der junge Trevor einen Bruder hat, der in der Scheune leben muss, weil er riesengroß und entstellt ist.
Aber er hat auch einen Vater, der trinkt und seine Familie tyrannisiert. Was ist schlimmer – unter einem Dach zu wohnen mit einem Menschen, der ein Monster ist, oder einfach wegzurennen gemeinsam mit einem Monster, das in Wirklichkeit ein Mensch ist? Und wenn man weglaufen will, wohin dann? Denn draussen lauern die Monster – und die Menschen ...
Ein ruhiger, brilliant erzählter Mystery-Einzelband von Steve Niles (30 DAYS OF NIGHT) und Greg Ruth (CONAN, THE MATRIX). Steve Niles ist einer bekanntesten Autoren moderner Horrorcomics, den vor allem die dunkle Poesie des Schreckens interessiert.

Dieser Titel ist leider verlagsvergriffen und nur noch antiquarisch erhältlich!
„Greg Ruth hat die Geschichte von Steve Niles in kongeniale, beklemmende Bilder umgesetzt, die die Enge provinziellen Denkens erschreckend authentisch transportieren.“
Peter Hetzler, Darmstädter Echo

„Autor Steve Niles, der vor allem durch 30 DAYS OF NIGHT bekannt wurde, zeigt in FREAKS, wie sehr ihn die lyrische Seite des menschlichen Dunkeln fasziniert, und lässt der in sich abgeschlossenen Geschichte die Zeit, die sie braucht. Und die Arbeit von Ausnahmezeichner Greg Ruth dehnt das Ganze noch ein Stück weiter. Seine realistischen Darstellungen, die eher Gemälden gleichen und über denen immer ein Filter des Vergessens zu schweben scheint, haben eine nahezu hypnotische Wirkung. FREAKS OF THE HEARTLAND ist wie ein trauriges Summen, seltsam beruhigend und zu gleichen Teilen voller Tragik und Hoffnung. Ein ruhiger, melancholischer Appell an Menschlichkeit und Toleranz.“
Germaine Paulus, Deadline

„Steve Niles hält die Spannung immer aufrecht und Greg Ruth erzählt die Story in düsteren, aber detailreichen und atmosphärischen Bildern. Ein feines Genrewerk.“
Christian Meyer, Choices

„Die deformierten Freaks symbolisieren die Angst der Kleinstadtbewohner vor dem Unbekannten, Angsteinflößenden, mit dem sie nicht umzugehen wissen. Trotzdem, untypisch für Horrorexperte NILES (u.a. "30 Days Of Night"), ist die Handlung mehr von dramatischen und moralischen Elementen geprägt als man es vielleicht erwartet. Es geht um blinden Haß, Unverständnis, Abscheu, denen Bruderliebe, Verbundenheit und Toleranz gegenüberstehen. Durch GREG RUTHs leicht verwaschene, erdig gehaltene "Gemälde" weiß NILES´ Ausflug in den amerikanischen Westen zusätzlich zu überzeugen, während sich der Plot einem anrührenden und offenen Ende entgegen bewegt.“
Bemjamin Vogt, theoutfit.at

„Steve Niles, für seine Horrorphantasien in 30 Days of Night bekannt, entwirft hier ein sehr einfühlsames Bild, leicht tragisch, leicht gruselig, in jedem Falle menschlich und immer noch aktuell. Erzählerisch wie auch optisch zeitlos sind diese Ängste, die alles Fremde bei den Menschen hervorzurufen scheinen, immer noch vorhanden und bereiten gesellschaftliche Schwierigkeiten. Hier packt Niles diese Ängste in einen Mikrokosmos, in dem bestimmte Personen die Eckpunkte und Antriebskräfte bilden.“
Michael Nolden, Comicblog.de
„Gewalt ist nicht nur Mittel zum Zweck. Zeichner Greg Ruth untermalt sublim mit seinen Zeichnungen die Szenerie, in dem er vieles andeutet und akzentuiert zu Werke geht. Schrecken, welche hinter verborgenen Türen lauern, werden nicht demonstrativ offenbart. Ruth tritt Türen nicht mit viel Getöse ein, sondern hebt sie sorgsam aus den Angeln.(...)Die neugierige Perspektive auf das Schreckliche macht den Reiz von Freaks Of The Heartland aus. Vielleicht, weil die Angst nicht mystischer sondern menschlicher Natur ist.“
Daniel Gilic, fm5.at

"Mit Freaks of the Heartland führt Steve Niles seine monstermäßige Übernahme der Horror-Charts fort."
Comic Shop News

"Bradbury beeinflußter Grusel … fantastisch bebildert vom unglaublich talentierten Greg Ruth."
Comic Book Marketplace
Greg Ruth
Kaum der Kunsthochschule entwachsen, begab sich Greg Ruth auf den steinigen, aber dankbaren Weg in Richtung Comiczeichner-Olymp. Nach zahlreichen Arbeiten für kleinere und größere amerikanische Label, folgte mit drei Beiträgen für das MATRIX Graphic Novel-Projekt sein Durchbruch. Im Zuge dieser Zusammenarbeit, erfüllte sich auch Ruths großer Traum, er durfte mit Bill Sienkiewicz eine Geschichte aus der Feder von Neil Gaiman illustrieren, eine Ehre, um die ihn jeder Fanboy beneiden dürfte. Es folgten M.A.R.S., SUDDEN GRAVITY, FREAKS OF THE HEARTLAND und CONAN: BORN ON THE BATTLEFIELD. Sein kontrastreicher Stil aus Kohle-, Tusche- und Filzstift-Techniken kam neben Comics auch schon an Wänden des Grand Central Terminals in New York oder in Musikvideos von Prince zur Geltung. Außer diversen Buchillustrationen erscheinen demnächst THE WOODLAND CHRONICLES bei Scholastic/Graphix und BAD DOG bei Dark Horse.
Steve Niles
Steve Niles ist einer der Autoren, die Horror-Comics wieder salonfähig gemacht haben. Das FANGORIA-Magazin nannte ihn «eines der 13 Talente, die uns die nächsten 25 Jahren erschaudern lassen werden.» Fast beängstigend ist auch Niles’ kreativer Ausstoß. Er arbeitet für die vier führenden amerikanischen Comic-Verlage: MARVEL, DC, IMAGE und DARK HORSE und produziert Hits wie BAD PLANET, THE CRYPTICS mit Zeichner Ben Roman und unzählige andere am laufenden Band. Der endgültige Durchbruch gelang ihm mit der dreiteiligen Vampir-Erzählung 30 DAYS OF NIGHT, die innerhalb kürzester Zeit zu einem Riesenerfolg wurde. Niles’ Ausflug ins Blutsauger-Genre war so erfolgreich, dass Regisseur Sam Raimi (SPIDER-MAN, TANZ DER TEUFEL) eine Million Dollar allein für die Filmrechte locker gemacht hat. Steve Niles hat das Drehbuch selbst verfasst. schreiben. In Planung sind auch Verfilmungen seiner anderen Serien WAKE THE DEAD, HYDE, ALEISTER ARCANE und CRIMINAL MACABRE. Mit dem Schauspieler Thomas Jane (THE PUNISHER) gründete Niles 2005 die Filmproduktionsfirma Raw Entertainment. Ihr erstes Projekt wird The Lurkers sein, mit einem Drehbuch aus Niles’ Feder. Steve lebt in Los Angeles allein mit einer Katze. Zwar gibt’s dort kaum Platz, doch in einer Ecke ist eine fragwürdig platzierte Toilette, deren Herkunft allen Besuchern Rätsel aufgibt...

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