Comicpants.com
„Ein amüsant düsterer Sinn für Humor."
Brokenfrontiers.com
„Wer ebenso ein Fan von "Buffy", wie auch von Slasherfilmen ist, sollte sich Cassie Hack in "Hack/Slash" unbedingt nach Hause holen und am Besten in einem Zug durchlesen.“
Oliver Gogel, horrorfreaks.de
„Zeichner Tim Seeley nutzt das selbst gewählte Szenario, um über den Ausbruch aus den gesellschaftlichen Normen nachzudenken, über ein Leben jenseits des Üblichen. Auf der einen Seite romantisiert er das einsame Dasein der Cassie Hack, auf der anderen Seite verdammt er es mit den Situationen, denen er sie aussetzt, genauso sehr. Schlussendlich lebt er aber vor allem seine eigenen düsteren Seiten aus, erzählt von Perversionen und Bluttaten. Und er richtet seine eigenen Phantasien mittels des Mädchens und ihres Monsters. Nichts ist schwarz oder weiß. Alles ist grau. Aber manches ist grauer.“
David Kilchör, Zürcher Oberländer
„Am Ende ist »Hack/Slash: Der erste Schritt« also ein Horror-Comic, der sich und sein Genre selbst nicht zu ernst nimmt und stellenweise herrlich selbstironisch ist. Potential ist alleine aufgrund der beiden Protagonisten sowie der Genre-Vorlagen für Anspielungen und Klischees ohne jede Frage vorhanden, genauso wie das Helden-Duo nach drei Storys nun eigentlich auch in Stellung gebracht sein sollte.“
Christian Endres, fantasyguide.de
„Hack/Slash ist Trash, und will Trash sein. Aber es ist guter Trash, der unterhalten will und dies mit Bravour schafft. Die Voraussetzung ist natürlich, dass man über die gewollt komischen Vertreter der Monster- und Slasher-Filme lachen kann. Dank der beiden Zeichner Stefano Caselli und Federica Manfredi spielt Hack/Slash grafisch außerdem noch in der Oberliga der Comics mit. Perfekte Genre-Unterhaltung mit einem ordentlichen Schuss Albernheit.“
Michael Nolden, comicblog.de
„HACK/SLASH wurde mit so viel Humor und Liebe zum Detail geschaffen – und gleichzeitig mit so vielen Seitenhieben auf die Slasher-Filme und die Comic-Szene gespickt – dass man dieses schicke Teil regelrecht verschlingt und nach mehr dürstet.“
Deadline
Neben dem Zeichnen machte sich Seeley aber auch als Autor schnell einen Namen. Inspiriert durch die Trash-Filmperlen von Troma Entertainment etwa machte er sich daran, THE TOXIC AVENGER und weitere klassische Plots als Comic umzusetzen. Marvels kleinsten Superhelden, die Anfang der 1960er Jahre das Licht der Welt erblickten, hauchte er in der Mini-Series ANT-MAN & WASP (2010) als Zeichner und Autor neues Leben ein - die wunderbare US-Sammelausgabe enthält zudem noch vier klassische Abenteuer mit Henry Pym und Janet Van Dyne des unvergesslichen Comic-Größen Stan Lee und Jack Kirby. Und zuletzt tauchte er 2012 als Autor in der Dark-Horse-Miniserie THE POWERS OF GRAYSKULL ins HE-MAN-Universum ab. Sein Faible für diesen Klassiker bewies er bereits 2009 mit dem One-Shot COLT NOBLE & THE MEGA LORDS, der zunächst als Webcomic erschien.
Ein Markenzeichen von Seeley ist aber nicht nur, dass er ein absoluter Superhelden-Nostalgiker und Comic-Connaisseur ist, sondern ein feiner Ironiker mit Horror-Faible dazu. Er macht nicht mal vor der Religion Halt, wenn es um blutig-schrägen Humor geht, wie die apokalyptische Kirchensatire LOADED BIBLE (Image, 2006) zeigt, in der Jesus gegen Vampire kämpft. Mit seinem Talent für pulpige Horror-Stories gehört er daher schon heute in eine Liga mit Mike Mignola oder Steve Niles, wie auch THE OCCULTIST (Dark Horse, 2011) und aktuell REVIVAL (Image, seit 2012) zeigen, die zu den spannendsten Genre-Comicpublikationen der letzten Zeit zu zählen.
In dieser Reihe sticht aber besonders ein Titel hervor: HACK/SLASH. Die augenzwickernde Horror-Parodie, von der Seeley als Zeichner und Autor mit dem verrückten Duo LOVE BUNNY & MR. HELL (DDP, 2002) sozusagen eine frühe Version ablieferte, erfreut sich international allergrößter Beliebtheit. Da überrascht auch nicht, dass eine Comic-Kinoadaption immer näher rückt, die dann unter der Regie des deutschstämmigen US-Regisseurs Marcus Nispel entstehen soll. Die zahlreichen Fans der Comic-Serie, die seit 2004 Cassie Hack und ihrem hünenhaften Begleiter Vlad die Treue halten, müssen derzeit aber damit ringen, dass im Frühjahr 2013 mit Ausgabe #25 Schluss mit dem Slasher-Spaß sein soll.








































