Erscheinungsdatum:
13.01.2006
The Walking Dead
1:
Gute alte Zeit
von Charlie Adlard, Robert Kirkman, Tony Moore
A5,
Hardcover,
sw,
144 Seiten,
Preis: 16,00 €
ISBN
978-3-936480-31-3
Der deutsche Start der meistgelobten US-Independent-Serie der letzten Jahre!
Als der Cop Rick Grimes aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr wie es war. Zombies bevölkern Nordamerika, vielleicht sogar die ganze Welt. Ursache: unbekannt. Das komplette wirtschaftliche und soziale Netz ist zusammengebrochen. Wer nicht zum lebenden Toten mutierte, befindet sich auf der Flucht. Die Großstädte sind völlig in der Hand der schleichenden, hungrigen Untoten. Nur auf dem Land ist es noch einigermaßen sicher.
"The Walking Dead" schildert die Odyssee Grimes durch ein völlig verändertes Amerika. Im ersten Band macht er sich auf die Suche nach Überlebenden - und findet etwas, das zu finden er nicht zu hoffen wagte.
Mehr als nur Horror! "In The Walking Dead", so Autor Robert Kirkman, "möchte ich untersuchen, wie Menschen mit extremen Situationen umgehen und wie solche Ereignisse sie verändern." Rick Grimes Odyssee durch ein untotes Amerika ist eine Reise zur Erkenntnis, was Leben wirklich bedeutet.
Aufgrund der einfühlsamen Erzählweise und der markanten schwarz-weiß- Zeichnungen wurde diese Serie zu einem der meistgelobten US- Independent-Titel der letzten Jahre. Robert Kirkman zählt inzwischen zu einem der bekanntesten Comicautoren der USA und arbeitet u.a. für Marvel (Marvel Zombies, Ultimate X-Men).
"The Walking Dead" erhielt 2010 den Eisner Comic Industry Award für die beste Comicserie.
„Immer wieder schaffen es Autor und Illustrator den ruhigen, gar behaglich wirkenden Erzählstil von einem Moment zum anderen zu durchbrechen, bleiben aber stets bemüht, nie ins Klischeehafte abzudriften. Die Zombies werden nicht als Hassobjekte hingestellt und man weicht lieber einem Kampf aus, als sich unnötig in Gefahr zu bringen oder gar unnötige Munition zu verschwenden. Leser, welche sich von "The Walking Dead" eine blutrünstige Action-Story erhoffen, werden nach dem Genuss dieses Sammelbandes wahrscheinlich enttäuscht sein, müssen sich aber eingestehen, dass dieses Werk rein inhaltlich mehr zu bieten hat, als so mancher der heißgeliebten Zombiestreifen, die wir auf der Leinwand zu Gesicht bekommen. Die gesamte Geschichte läuft wie ein Film vor den Augen des Comiclesers ab und die Bilder sind dabei nur ein Anreiz, seiner eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. Grandios erzählt und markant gezeichnet, regt diese Geschichte uns zum Denken an. Das "was wäre wenn" wird in unseren Köpfen laut und unsere Gedanken werden sich überschlagen.
Jeder kann sich in diesem Szenario wieder finden. Die Frage ist nur, als welche Person. Glaubt ihr, ihr würdet wie Rick die Situation meistern oder doch eher eine negative Entwicklung durchmachen wie Shane? Oder aber findet ihr euch auf der leblosen Seite des Zaunes wieder? Egal wie ihr euch entscheidet, ihr habt euch Gedanken gemacht und das ist mehr als man in der heutigen Zeit von den meisten Menschen erwarten darf. Das Leben hat euch wieder, genießt es solange ihr noch könnt, denn im August geht es weiter und Cross Cult veröffentlicht den zweiten Band dieser atemberaubenden Geschichte. Wir werden dabei sein, um Rick und seine Familie auf ihren Weg in eine ungewisse Zukunft zu begleiten...“
Wicked-Vision.com
„Auch mit seinem deutschen Verlag "cross cult" hat Kirkman Glück. Dort erschienen zuvor schon liebevoll aufgemachte Editionen von "Hellboy" und "Sin City". Band 1 von "The Walking Dead" enthält nicht nur die ersten sechs Hefte der Serie, die tatsächlich in allerbester Zombie-Tradition stehen, sondern auch noch sehr aufschlussreiche Interviews mit Moore, der mittlerweile durch Charlie Adlard ersetzt wurde, und Kirkman, der sich durch "The Walking Dead" auch als Superhelden-Autor für Marvel ("Marvel Team-Up") qualifizierte.“ Highlightzone.de
„Hier geht es in erster Linie nicht darum, alle paar Seiten eine möglichst blutige Splatterorgie mit halbnackten, axtbewehrten Schönheiten und stöhnenden Zombies mit zu Klauen gekrümmten Händen zu präsentieren, sondern darum, scheinbar direkt aus dem Leben Menschen gegriffene Menschen an die Grenze ihrer Belastbarkeit zu führen – körperlich wie seelisch – und ihr Verhalten in kleinen und großen Gefahren oder außergewöhnlichen Momenten zu studieren. Die Auftritte der Zombies sind dabei nur ein hübsches Zierwerk, das deutlich hinter den Charakteren und deren Zusammenspiel zurückstecken muss. Es scheint, als habe Kirkman eben etwas gebraucht, um sich in unserer "Realität" ein apokalyptisches Szenario aufzubauen, und ist hierbei aufgrund seiner eigenen Vorliebe einfach bei den Zombies hängen geblieben, die er clevererweise aber nicht zu den Hauptfiguren oder einem allzu wichtigen Bestandteil gemacht hat. So sind es dann auch weniger die Zombies, die diesen Band bestimmen, sondern viel mehr deren allgegenwärtige Präsenz, die man ebenso wie die Helden von The Walking Dead fortwährend im Hinterkopf hat.“ Fantasyguide.de
„Der Auftakt ist äußerst viel versprechend. Er endet mit einer zwischenmenschlichen Tragödie, die erahnen lässt, in welche Abgründe des menschlichen Daseins Kirkman uns noch entführen wird. Die einfachen, realistischen Zeichnungen mit den zarten und ausführlichen Grauschattierungen (die besonders bei den Splatterszenen gut zur Geltung kommen) von Tony Moore runden das Ganze zu einem perfekten Horrorspaß ab, der trotz der Einhaltung aller gängigen Konventionen unglaublich spannend ist.“ Andreas Hartung, Uncle Sallys
„Auch mit seinem deutschen Verlag "cross cult" hat Kirkman Glück. Dort erschienen zuvor schon liebevoll aufgemachte Editionen von "Hellboy" und "Sin City". Band 1 von "The Walking Dead" enthält nicht nur die ersten sechs Hefte der Serie, die tatsächlich in allerbester Zombie-Tradition stehen, sondern auch noch sehr aufschlussreiche Interviews mit Moore, der mittlerweile durch Charlie Adlard ersetzt wurde, und Kirkman, der sich durch "The Walking Dead" auch als Superhelden-Autor für Marvel ("Marvel Team-Up") qualifizierte.“ Highlightzone.de
„Hier geht es in erster Linie nicht darum, alle paar Seiten eine möglichst blutige Splatterorgie mit halbnackten, axtbewehrten Schönheiten und stöhnenden Zombies mit zu Klauen gekrümmten Händen zu präsentieren, sondern darum, scheinbar direkt aus dem Leben Menschen gegriffene Menschen an die Grenze ihrer Belastbarkeit zu führen – körperlich wie seelisch – und ihr Verhalten in kleinen und großen Gefahren oder außergewöhnlichen Momenten zu studieren. Die Auftritte der Zombies sind dabei nur ein hübsches Zierwerk, das deutlich hinter den Charakteren und deren Zusammenspiel zurückstecken muss. Es scheint, als habe Kirkman eben etwas gebraucht, um sich in unserer "Realität" ein apokalyptisches Szenario aufzubauen, und ist hierbei aufgrund seiner eigenen Vorliebe einfach bei den Zombies hängen geblieben, die er clevererweise aber nicht zu den Hauptfiguren oder einem allzu wichtigen Bestandteil gemacht hat. So sind es dann auch weniger die Zombies, die diesen Band bestimmen, sondern viel mehr deren allgegenwärtige Präsenz, die man ebenso wie die Helden von The Walking Dead fortwährend im Hinterkopf hat.“ Fantasyguide.de
„Der Auftakt ist äußerst viel versprechend. Er endet mit einer zwischenmenschlichen Tragödie, die erahnen lässt, in welche Abgründe des menschlichen Daseins Kirkman uns noch entführen wird. Die einfachen, realistischen Zeichnungen mit den zarten und ausführlichen Grauschattierungen (die besonders bei den Splatterszenen gut zur Geltung kommen) von Tony Moore runden das Ganze zu einem perfekten Horrorspaß ab, der trotz der Einhaltung aller gängigen Konventionen unglaublich spannend ist.“ Andreas Hartung, Uncle Sallys
Charlie Adlard
Der Engländer Jahrgang 1966 studierte zunächst Film und Video bevor er mit der Serie NOBODY in die Comicszene einstieg. Danach zeichnete er an X-FILES (Topps), SHADOWMAN (Acclaim), MARS ATTACKS! (Topps), HELLBLAZER, BATMAN, SUPERMAN (DC), THE CROW (KSP) und den Graphic Novels WHITE DEATH und CODEFLESH (AIT/Planetlair). Für Marvel hat er neben zahlreichen fill-ins auch den One-Shot HEROES REBORN: MASTERS OF EVIL (geschrieben von CODEFLESH-Partner Joe Casey) und die Miniserie X-MEN – HELLFIRE CLUB gezeichnet. 2004 übernahm er schließlich ab dem zweiten Zyklus die Zeichnungen der Erfolgsserie WALKING DEAD (Image Comics). Für seine Arbeit an dieser Serie erhielt er auch prompt eine EISNER AWARD-Nominierung.
Robert Kirkman
Nach seinem furiosen Comic-Debüt mit der respektlos witzigen Serie BATTLE POPE wurde Kirkman schnell zu einem der gefragtesten Autoren in der amerikanischen Indie-Comic-Szene. Gemeinsam mit seinem Kumpel Tony Moore schuf er die Hit-Serie THE WALKING DEAD, eine der erfolgreichsten Serien des US-Verlags Image Comics. Kirkman schrieb außerdem weitere Titel für Image (INVINCIBLE, SUPERPATRIOT, THE ASTOUNDING WOLF-MAN) und für Marvel (MARVEL TEAM-UPS, THE ULTIMATE X-MEN und MARVEL ZOMBIES, eine der erfolgreichste Miniserien der letzten Jahre). Paramount Pictures hat sich die Filmrechte an seiner Superheldenreihe INVINCIBLE gesichert und Kirkman selbst als Drehbuchautor engagiert.
Tony Moore
Moore ist, wie er sich selbst beschreibt, ein Kleinstadt-Junge aus Kentucky, der schon immer davon geträumt hat, einmal Comiczeichner zu werden. Seit 1999 ist sein Traum wahr geworden. Sein Erstlingsprojekt war, gemeinsam mit Robert Kirkman, die Serie BATTLE POPE, ein respektlos überdrehter Blödsinn über einen muskelbepackten, promiskuitiven Papst, der Dämonen mit einem Arschtritt in die Hölle zurückbefördert. Seitdem zeichnete er unter anderem an Titeln wie MASTERS OF THE UNIVERSE, BRIT und natürlich den ersten Storyzyklus der Hit-Serie THE WALKING DEAD. Tony Moores letzte Projekte waren FEAR AGENT bei Dark Horse und THE EXTERMINATORS (mit Autor Simon Oliver) bei DC/Vertigo. Bis zur Ausgabe 25 der THE WALKING DEAD-Heftreihe war er für die Gestaltung der eindrucksvollen Cover zuständig.
















































