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Erscheinungsdatum:
 13.05.2008
Baltimore
 
von Christopher Golden, Mike Mignola
20,5x20,5cm, 
Hardcover, 
sw, 
278 Seiten, 
Preis: 24,90 €
ISBN
 978-3-936480-60-3
Mike Mignolas neues Meisterwerk!
Als Lord Henry Baltimore auf einem der höllischen Schlachtfelder des ersten Weltkriegs den Zorn eines Vampirs heraufbeschwört, verändert sich die Welt für immer. Eine extrem ansteckende Seuche wurde entfesselt – eine Seuche, die selbst der Tod nicht beenden kann.
Jetzt ein einsamer Soldat im Kampf gegen die Dunkelheit, lädt Baltimore drei alte Freunde zu einem Treffen in ein einsames Wirtshaus – Männer, deren Reisen und fantastische Erfahrungen sie an jenes Böse glauben lassen, das die Seele der Menschheit verschlingt.
Während die Männer auf ihren alten Freund warten, erzählen sie sich ihre Erlebnisse von Schrecken udn Horror und stellen Überlegungen an, über ihren Anteil in Baltimores zeitlosen Kampf. Noch vor die Nacht dem Morgen weicht, werden sie wissen, was zu tun ist um die Seuche zu besiegen – und die Kreatur, die Baltimore als seinen Erzfeind betrachtet – endgültig.
"Mignola hat sich selbst übertroffen. Er und Golden schufen einen geistreichen Klassiker übernatürlicher Literatur."
Michael Moorcock

"Mignola und Golden belagern die Vorstellungskraft der Leser mit einem bedrohlichen Battalion düsterer Bilder und einem Sperrfeuer erzählerischer Artillerie. Dies ist kein Roman: Es ist eine Kriegsmaschine. Ergeben Sie sich unverzüglich."
Joe Hill, Autor von BLIND

„Kunstvoll verwebt Mignola in der Rahmenhandlung eine Vampirgeschichte mit den Gräueln des Ersten Weltkriegs, die Märchen von Christian Andersen mit der Grippeepidemie der Jahre 1918 bis 1920. Das Ganze kommt in einem wuchtigen Hardcover daher, mit schönen Illustrationen verziert, einer Handvoll klugen Essays und Interviews abgerundet und auf edlem Papier gedruckt. Ein Buch, gemacht von Menschen, die Bücher lieben.“
Lutz Göllner, Zitty

„Das eigentliche Thema sind die Gräuel des Krieges. Und wie diese sich im Bewusstsein verewigen, sich das Grauen in mythischen Monstern manifestiert. Kriegserfahrungen sind in Stein gemeißelt. Die übernatürlichen Erlebnisse der drei Weggefährten, die sie in diese Kneipe und letztlich in den endgültigen, aussichtslosen Kampf mit dem erschöpften Bösen geführt haben, werden zur Parabel für die Schrecken des Krieges, die nie ein Ende nehmen. Die drei Erzähler tragen ihre Narben eindeutig am ganzen Körper – verbrannte Gesichter und verstümmelte Hände, egal ob Doktor, ehrwürdiger Adliger oder einfacher Seemann. Ihre inneren Narben jedoch entpuppen sich als weitaus tiefer. Nichts ist verschorft und verheilt. Mignola und Golden haben in diesem Vampirroman mehr versteckt, als die bleckenden Nadelzähne der Fledermäuse je vermuten ließen.“
Jens Pacholsky, Goon

„Ein genialer Horrorfilm fürs Hirn! Geheimtipp!“
Eric Rössler, Sonic Seducer

„Dracula, Frankenstein, Moby Dick, die Pulps, Edgar Allen Poe und die Märchenwelt des dänischen Dichters Hans Christian Andersen - wenn Mikes Inspiration aus einem solch illustren Umfeld kommt, kann die Geschichte am Ende nur gut werden.“
Christian Endres, Nautilus

„Mignola und Golden zeichnen in diesen Kapiteln in der Erzähltradition von Reisegeschichten wie den "Canterbury Tales" mit episodenhaften Einzelgeschichten ein unmittelbares und facettenreiches Gesamtbild der Bedrohung aber auch der Gestalt des tragischen Helden. Ähnlich mosaikhaft hatte schon Bram Stoker das Grauen um Graf "Dracula" mit verschiedenen Erzählsträngen, Tagebuchaufzeichungen und Briefen aufbereitet.“
Carsten Girke, Gothic Magazine

„Man möchte dieses Buch nicht mehr aus der hand legen.“
Kino & Co

Christopher Golden
Christopher Golden ist der mehrfach ausgezeichnete Autor vieler Fantasy-, Mystery- und Horror-Romane (BUFFY, THE MYTH-HUNTERS, STRANGEWOOD uvm.) und Comics. Seine Bücher erschienen bislang mit einer Auflage von über 8 Millionen Exemplaren. Er lebt mit seiner Familie in Massachusetts, USA. Foto © Leanne Mann
Mike Mignola
Der 1962 in den USA geborene Zeichner erlebte seinen internationalen Durchbruch 1988 mit der BATMAN-Geschichte GOTHAM BY GASLIGHT, in der er den Superhelden in einer Art Paralleluniversum auf Jack the Ripper treffen lässt. Mignola gilt spätestens seit diesem Bestseller als Spezialist für atmosphärisch dicht inszenierten, düsteren Comic-Grusel. Mignolas Suche nach einer Figur, die seine Vorliebe für Horror- und Mystery optimal transportiert, mündete 1993 schließlich seiner Kreation HELLBOY. Mit dem Furcht einflößendem Abgesandten der Hölle, der unter Menschen aufwuchs und nun im Dienst einer Organisation zur Bekämpfung paranormaler Phänomene im Einsatz ist, konnte Mignola alle Register seine Könnens ziehen: Hellboy macht ebenso eine gute Figur in kurzen Adaptionen von Legenden, Mythen und Volksmärchen, wie in Horrorepen vom Schlage eines H. P. Lovecraft. Ob Werwölfe, Vampire, Goblins, kosmische Riesenwürmer oder aberwitzige Pulp-Nazis, der um sarkastische Sprüche niemals verlegene Geisterjäger prügelt sie allesamt in die Hölle zurück. Seine Storys um den dämonischen Helden und seine freakigen Mitstreiter bestechen durch wohl kalkulierte Spannung zwischen Humor und Horror, Action und Nervenkitzel, Pathos und Selbstironie. Mignolas einzigartiger, reduzierter Zeichenstil erzeugt eine perfekte Balance zwischen Zeigen, Andeuten und Aussparen. Der Betrachter ist gezwungen, die Freiräume durch die eigene Fantasie zu ergänzen - eine Vorgehensweise, die mehr Grusel generiert als jeder explizite Splatter-Horror. Im Zusammenspiel mit einer düsteren, dem expressionistischen Stummfilm angelehnten Grundatmosphäre wird HELLBOY zu einer unheimlichen Ausnahmeerscheinung unter den modernen Horrorcomics. Mignolas Mystery-Horror-Krimi-Mix schlug ein wie eine Bombe: Die in loser Folge vorgelegten HELLBOY-Comics riefen bei den Lesern und Kritikern Begeisterung hervor und füllen bis heute fünf Sammelbände, die in zahlreichen Übersetzungen vorliegen. Über die Jahre entstanden darüber hinaus eine Reihe von HELLBOY-Romanen, Rollenspiele, Merchandising-Produkte und schließlich ein HELLBOY-Film unter der Regie Guillermo del Torro (PANS LABYRINTH), der 2008 ein Sequel erhält. Mignolas Talente blieben auch Hollywood nicht lange verborgen. Neben seiner Arbeit an Francis Ford Coppolas DRACULA trägt auch die zeichnerische Umsetzung des Disney-Abenteuers »Atlantis« mehr als augenscheinlich Mignolas Handschrift, und er selbst steuerte zu diesem Film ebenso Designs und Storyboards bei, wie für BLADE 2 und die Leinwandfassung seines Helden HELLBOY. Für 2004 hat Mignola allerdings angekündigt, sich nun wieder dem zuzuwenden, was ihm den meisten Spaß bereitet: Seinen Comics.

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