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Whiteout 1

von Greg Rucka, Steve Lieber

Verlagsvergriffen! (evtl. noch im Handel & Antiquariat erhältlich)

Erscheinungsdatum: 16.11.2007
14x21, HC, sw, 126 Seiten, Preis: 16,00
ISBN 978-3-936480-80-1

Inhalt

Ein im wahrsten Sinne des Wortes eiskalter Thriller!
Carrie Stetko ist US-Marshal am unwirtlichsten Ort der Welt: in der Antarktis. Sechs Monate Sonne, sechs Monate Nacht und das extreme Klima halten die Bewohner der wenigen Forschungsstationen des Kontinents in Trab. Hier am Südpol muss man sich aufeinander verlassen, nicht einander umbringen ...
... denkt Marshal Stetko jedenfalls, bis sie die tiefgefrorene Leiche im Eis findet. Ermittlungen unter extremen Bedingungen erwarten sie, denn die Verdächtigen sind über den ganzen Kontinent verstreut, und sie ist auf die Kooperation der von verschiedenen Staaten betriebenen Forschungsstationen angewiesen. Zu allem Überfluß ermitteln auch die Briten: Lilly Sharpe, Geheimagentin Ihrer Majestät, soll den Mord aufklären und auf die arbeitswütige Amerikanerin aufpassen.
Ewiges Eis, Schneestürme und das Problem, fast die einzige Frau unter vierhundert Männern zu sein: Roman- und Comicautor Greg Rucka (QUEEN & COUNTRY, SUPERMAN und Steve Lieber (HAWKMAN, CIVIL WAR: FRONTLINE) haben einen klaustrophobisch-eiskalten Thriller geschrieben über den unwahrscheinlichsten Ort, an dem je ein Krimi spielen würde.
Die Kinoumsetzung, mit Kate Beckinsale als Carrie Stetko, unter der Regie von Dominic Senna (PASSWORD SWORDFISH) ist mittlerweile auf DVD und BluRay erschienen.

Rezensionen

"Whiteout überzeugt in allen Punkten. Glaubhafte Charaktere, ein fesselnder Plot mit überraschenden Wendungen, ein befriedigendes Ende und unglaublich schöne Zeichnungen, die so anders sind als alles andere da draussen."
TheFourthRail.com

„Sicher ist Whiteout dabei auch ein nahezu makelloser Krimi. Aber der von Cross Cult toll aufbereitete Band bietet viel mehr, wenn man auf diese Weise genauer hinsieht. Es findet sich zwar immer dieser in Ansätzen schon beschriebene, beeindruckende Oberflächenrealismus und die routinierte Genre-Pflichterfüllung, die bei den Kritikern so viel Bewunderung auslösen – ersterer offenbart sich zum Beispiel in der Darstellung der materiellen Welt der Arktis-Forschungsstationen, die von Rucka und dem grandiosen Zeichner Lieber offenbar obsessiv recherchiert wurde und in einer erschlagenden Detailfülle wiedergegeben wird. Aber alles an dieser Oberfläche ist immer auch (nie explizit ausgestellte) Metapher. Die Kälte der Antarktis, das ist zuallererst einmal die Kälte der Männerwelt, aber auch die erkaltete Gefühlswelt Carries. Das mag banal klingen, wird von Rucka und Lieber aber in immer wieder neuen Situationen komplex verhandelt. Im Kern, das heißt bei all den Motiven und Themen, die dem Autor offensichtlich am Herzen liegen, ist Whiteout somit eigentlich gar kein Krimi, sondern eine Geschichte darüber, wie man mit der Kälte leben kann, besser: wie man die Kälte, der man nicht entfliehen kann, zur eigenen Heimat machen kann (oder ganz existentialistisch: sie zur eigenen Heimat machen muss).“
Jochen Ecke, g-wie-gorilla.de

„Ein spannender, etwas ungewöhnlicher Thriller mit unheimlich dichter Atmosphäre.“
Marc Seebode, intro.de

„Kein Durchschnittskrimi, dieser Comic verlangt Zeit und eine Menge Vorstellungskraft vom Leser, aber dann ist es eine bewegende Erfahrung.“
Thomas Dräger, parnass.de

„Whiteout“ lebt von der Kraft der Idee, einen Krimi an der Antarktis spielen zu lassen, einem Ort, an dem der Kreis der Verdächtigen naturgemäß begrenzt ist, ja an dem eigentlich jeder jeden kennt und an dem Fluchtmöglichkeiten für einen Mörder kaum existieren. Durch dieses Setting entsteht ein Sog, den der Autor Greg Rucka mit seinem knappen, in kurzen Sätzen gehaltenen Text noch verstärkt.“
Roland Schulz, jetzt.de

„Wer den von Greg Rucka und Steve Lieber verfassten, eiskalt packenden Comic durzittert hat, versteht sofort, warum Hollywood bereits an der Verfilmung arbeitet.“
Matthias Schmidt, STERN

„Rucka liebt das Spiel der Möglichkeiten, die Gedankenfreiheit. Er nutzt diese in „Whiteout“ einmal mehr, um mit Geschlechterordnungen aufzuräumen, versteckt den Zweck jedoch hinter einer atemberaubenden Story, in der er als patriarchalisch abgestempelte Splatterelemente gezielt platziert. Vielleich ist Greg Rucka der machistischste Feminist der Welt.“
David Kilchör, Zürcher Oberländer

„Steve Lieber hat "Whiteout" kongenial in Schwarzweiß illustriert, ganz mühelos gelingt es ihm, sich verschiedener Zeichenstile zu bedienen, um etwa Rückblenden optisch von der normalen Erzählung zu trennen. Die starken Kontraste verleihen der Geschichte genau die Härte, die sie verdient.“
Georg Howahl, WAZ

„Als äußerst passend zu Handlungsort, Wetterverhältnissen und Geschichte erweisen sich hierbei auch Liebers Zeichnungen. Komplett in Schwarz-Weiß gehalten, was sich aufgrund der harten Kontraste optimal mit der Story zusammenfügt. Dazu kommen noch die extrem abwechslungsreichen und realistisch wirkenden Charaktere - und schon hat man einen spannenden Thriller, der einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.“
Kai Jorzyk, Deadline

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