Roman
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Baltimore

von Mike Mignola, Christopher Golden


Erscheinungsdatum: 13.05.2008
20x20, HC, sw, 319 Seiten, Preis: 24,90
ISBN 978-3-936480-60-3

Inhalt

Mike Mignolas neues Meisterwerk!

Als Lord Henry Baltimore auf einem der höllischen Schlachtfelder des ersten Weltkriegs den Zorn eines Vampirs heraufbeschwört, verändert sich die Welt für immer. Eine extrem ansteckende Seuche wurde entfesselt – eine Seuche, die selbst der Tod nicht beenden kann.

Jetzt ein einsamer Soldat im Kampf gegen die Dunkelheit, lädt Baltimore drei alte Freunde zu einem Treffen in ein einsames Wirtshaus – Männer, deren Reisen und fantastische Erfahrungen sie an jenes Böse glauben lassen, das die Seele der Menschheit verschlingt.

Während die Männer auf ihren alten Freund warten, erzählen sie sich ihre Erlebnisse von Schrecken und Horror und stellen Überlegungen an, über ihren Anteil in Baltimores zeitlosen Kampf. Noch vor die Nacht dem Morgen weicht, werden sie wissen, was zu tun ist um die Seuche zu besiegen – und die Kreatur, die Baltimore als seinen Erzfeind betrachtet – endgültig.

Rezensionen
»Kunstvoll verwebt Mignola in der Rahmenhandlung eine Vampirgeschichte mit den Gräueln des Ersten Weltkriegs, die Märchen von Christian Andersen mit der Grippeepidemie der Jahre 1918 bis 1920. Das Ganze kommt in einem wuchtigen Hardcover daher, mit schönen Illustrationen verziert, einer Handvoll klugen Essays und Interviews abgerundet und auf edlem Papier gedruckt. Ein Buch, gemacht von Menschen, die Bücher lieben.«
(Zitty)

»Das eigentliche Thema sind die Gräuel des Krieges. Und wie diese sich im Bewusstsein verewigen, sich das Grauen in mythischen Monstern manifestiert. Kriegserfahrungen sind in Stein gemeißelt. Die übernatürlichen Erlebnisse der drei Weggefährten, die sie in diese Kneipe und letztlich in den endgültigen, aussichtslosen Kampf mit dem erschöpften Bösen geführt haben, werden zur Parabel für die Schrecken des Krieges, die nie ein Ende nehmen. Die drei Erzähler tragen ihre Narben eindeutig am ganzen Körper – verbrannte Gesichter und verstümmelte Hände, egal ob Doktor, ehrwürdiger Adliger oder einfacher Seemann. Ihre inneren Narben jedoch entpuppen sich als weitaus tiefer. Nichts ist verschorft und verheilt. Mignola und Golden haben in diesem Vampirroman mehr versteckt, als die bleckenden Nadelzähne der Fledermäuse je vermuten ließen.«
(Goon)

»Ein genialer Horrorfilm fürs Hirn! Geheimtipp!«
(Sonic Seducer)

»Dracula, Frankenstein, Moby Dick, die Pulps, Edgar Allen Poe und die Märchenwelt des dänischen Dichters Hans Christian Andersen - wenn Mignolas Inspiration aus einem solch illustren Umfeld kommt, kann die Geschichte am Ende nur gut werden.«
(Nautilus)

»Mignola und Golden zeichnen in diesen Kapiteln in der Erzähltradition von Reisegeschichten wie den Canterbury Tales mit episodenhaften Einzelgeschichten ein unmittelbares und facettenreiches Gesamtbild der Bedrohung aber auch der Gestalt des tragischen Helden. Ähnlich mosaikhaft hatte schon Bram Stoker das Grauen um Graf Dracula mit verschiedenen Erzählsträngen, Tagebuchaufzeichungen und Briefen aufbereitet.«
(Gothic Magazine)
Autor(en)
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