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Erscheinungsdatum:
 22.11.2008
B.U.A.P.
 6:
Garten der Seelen
von Guy Davis, John Arcudi, Mike Mignola
A5, 
Hardcover, 
vierfarbig, 
160 Seiten, 
Preis: 19,80 €
ISBN
 978-3-936480-85-6
Die Ruhepause ist vorbei! Abe Sapien, der Fischmensch mit der ungeklärten, lange zurückliegenden Vergangenheit, erhält Post aus Indonesien – gerichtet an Langdon Everett Caul, seine frühere Inkarnation. Eine Inkarnation, von der bisher kaum jemand etwas wusste … Gemeinsam mit Captain Daimio macht er sich auf den Weg zum Absender des Briefes. Auch Daimio hat offenbar seine Erfahrungen mit Wiedergeburt. Währenddessen empfängt Liz Sherman seltsame Bilder der Apokalypse. Und Johann Kraus gräbt dunkle Geheimnisse in den chaotischen Kellern des neuen B.U.A.P.-Hauptquartiers aus.
„Und so beweist „B.U.A.P“ mit „Garten der Seelen“ wieder einmal überraschend vielschichtige und vor allem auch sehr intelligente Mystery-Abenteuer, bei denen es nicht in erster Linie um die Action geht, sondern um wirkliche Geheimnisse, die sich auch dem Leser erst nach und nach enthüllen und damit die Spannung vom Anfang bis zum Ende erhalten." Christel Scheja, fantasyguide.de „Es entstand beim Lesen der ersten Hellboy-Geschichten immer wieder das Gefühl, einem unendlich mysteriösen Kosmos gegenüber zu stehen, in dem sich die Figuren fast verlieren und der nie völlig ergründet und erklärt werden kann. In den B.U.A.P.-Geschichten hingegen sind die Figuren größer, sie bekommen mehr Raum. Als Folge wird die Welt, in der sie agieren, kleiner und übersichtlicher.“ Christopher Bünte, Comicgate „Das Artwork - Davis' Zeichnungen und Stewarts Koloration – stellt eine perfekte grafische Umsetzung der mit viktorianischem Horror und mit Pulp-Elementen versehenen Story dar. Über allen Szenen, den in der Vergangenheit spielenden, die in monochromen Sepia-Braun alter Fotografien gehalten sind, sowie den gegenwärtigen, liegt – visuell - ein altmodischer Flair, der eine Art surrealer Entrücktheit vermittelt.“ Frank Drehmel, phantasik-news.de BUAP 7 „Was nach blutrünstigem Krawall-Comic klingt, ist genau das. Allerdings einer mit komplexen Figuren, einer überbordenden Lust am Erzählen und von solch zeichnerischer und vor allem koliristischer Brillanz, dass es eine Freunde ist.“ Moritz Honert, Tagesspiegel "Zur Qualität des Artworks muss man eigentlich gar nichts mehr sagen, zum erzählerischen Talent ebenso wenig. Wie immer sitzt der Mignola/Davis-geschneiderte B.U.A.P.-Anzug perfekt - sogar dann, wenn alles aus dem Ruder läuft und das gesamte Team besser dran gewesen wäre, wenn Wendigos sich eben doch in den Schlaf singen lassen.“
Guy Davis
Guy Davis begann seine Karriere bei Arrow Comics (später Caliber Comics), mit der Serie THE REALM. Kurz danach schuf er gemeinsam mit Verleger Gary Reed die Serie BAKER STREET um einen alternativen Sherlock Holmes Mythos, in dem das Viktorianische England von Punks bewohnt ist. Davis arbeitete noch an vielen weiteren Caliber Projekten wie SINERGY, BOOK OF TAROT and CALIBER PRESENTS. Dann kam es zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit Matt Wagner an der Mystery/Krimi-Serie SANDMAN MYSTERY THEATRE, die Davis lange Jahre gezeichnet hat. Nebenbei hat er an seiner ambitionierten Serie THE MARQUIS für Caliber Comics gearbeitet. Dann ergab sich die Chance für Dark Horse eine der B.P.R.D.-Kurzgeschichten zu zeichnen. Das Ergebnis beeindruckte Mignola so sehr, dass er Guy Davis als Zeichner der neuen B.P.R.D.-Serie auswählte, an der er noch immer mit großem Erfolg arbeitet. Obwohl sein Stil mit dem von Mignola wenig gemein hat, passen seine ausdrucksstarken, oft wie Skizzen wirkenden Zeichnungen hervorragend zu den Abenteuern der paranormalen Heldentruppe.
John Arcudi
Der Autor von Comic-Serien wie ROBOCOP, DIE MASKE und Schöpfer von BARB WIRE hält sich gern im Hintergrund und lässt lieber seine Geschichten für sich sprechen und sieht sich mit seinem großen Publikum all die Verfilmungen im Kino an, deren Plots aus seiner Feder stammen. Mit GEN13 und JLA hat er auch in der Cape-Community seine Spuren hinterlassen. Derzeit bereichert er mit seinem Talent in enger Zusammenarbeit mit Mike Mignola das HELLBOY-Universum. Als Nachfolger von Mignola bei B.U.AP. sorgt er dafür, dass in der Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen die Auftraglage auch weiterhin so gut bleibt.
Mike Mignola
Der 1962 in den USA geborene Zeichner erlebte seinen internationalen Durchbruch 1988 mit der BATMAN-Geschichte GOTHAM BY GASLIGHT, in der er den Superhelden in einer Art Paralleluniversum auf Jack the Ripper treffen lässt. Mignola gilt spätestens seit diesem Bestseller als Spezialist für atmosphärisch dicht inszenierten, düsteren Comic-Grusel. Mignolas Suche nach einer Figur, die seine Vorliebe für Horror- und Mystery optimal transportiert, mündete 1993 schließlich seiner Kreation HELLBOY. Mit dem Furcht einflößendem Abgesandten der Hölle, der unter Menschen aufwuchs und nun im Dienst einer Organisation zur Bekämpfung paranormaler Phänomene im Einsatz ist, konnte Mignola alle Register seine Könnens ziehen: Hellboy macht ebenso eine gute Figur in kurzen Adaptionen von Legenden, Mythen und Volksmärchen, wie in Horrorepen vom Schlage eines H. P. Lovecraft. Ob Werwölfe, Vampire, Goblins, kosmische Riesenwürmer oder aberwitzige Pulp-Nazis, der um sarkastische Sprüche niemals verlegene Geisterjäger prügelt sie allesamt in die Hölle zurück. Seine Storys um den dämonischen Helden und seine freakigen Mitstreiter bestechen durch wohl kalkulierte Spannung zwischen Humor und Horror, Action und Nervenkitzel, Pathos und Selbstironie. Mignolas einzigartiger, reduzierter Zeichenstil erzeugt eine perfekte Balance zwischen Zeigen, Andeuten und Aussparen. Der Betrachter ist gezwungen, die Freiräume durch die eigene Fantasie zu ergänzen - eine Vorgehensweise, die mehr Grusel generiert als jeder explizite Splatter-Horror. Im Zusammenspiel mit einer düsteren, dem expressionistischen Stummfilm angelehnten Grundatmosphäre wird HELLBOY zu einer unheimlichen Ausnahmeerscheinung unter den modernen Horrorcomics. Mignolas Mystery-Horror-Krimi-Mix schlug ein wie eine Bombe: Die in loser Folge vorgelegten HELLBOY-Comics riefen bei den Lesern und Kritikern Begeisterung hervor und füllen bis heute fünf Sammelbände, die in zahlreichen Übersetzungen vorliegen. Über die Jahre entstanden darüber hinaus eine Reihe von HELLBOY-Romanen, Rollenspiele, Merchandising-Produkte und schließlich ein HELLBOY-Film unter der Regie Guillermo del Torro (PANS LABYRINTH), der 2008 ein Sequel erhält. Mignolas Talente blieben auch Hollywood nicht lange verborgen. Neben seiner Arbeit an Francis Ford Coppolas DRACULA trägt auch die zeichnerische Umsetzung des Disney-Abenteuers »Atlantis« mehr als augenscheinlich Mignolas Handschrift, und er selbst steuerte zu diesem Film ebenso Designs und Storyboards bei, wie für BLADE 2 und die Leinwandfassung seines Helden HELLBOY. Für 2004 hat Mignola allerdings angekündigt, sich nun wieder dem zuzuwenden, was ihm den meisten Spaß bereitet: Seinen Comics.

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