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Erscheinungsdatum:
 19.11.2009
B.U.A.P.
 7:
Tödliches Terrain
von Guy Davis, John Arcudi, Mike Mignola
A5, 
Hardcover, 
vierfarbig, 
160 Seiten, 
Preis: 19,80 €
ISBN
 978-3-936480-86-3
Das Einsatzteam der Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen steht kurz vor dem Zerfall. Liz Sherman wird von apokalyptischen Albträumen geplagt und ist psychisch am Ende. Johann Kraus genießt seine neu gewonnene Körperlichkeit durch alle möglichen Arten weltlicher Vergnügungen. Captain Damio vermag nach den jüngsten Ereignissen kaum noch das Team zu führen. Ausgerechnet in dieser Lage gerät die B.U.A.P. zwischen die Fronten zweier Monster, die im Hauptquartier Jagd auf die Menschen machen. Abgelegen in den Bergen und durch Schnee von der Außenwelt abgeschnitten ... und wer ist der geheimnisvolle Mann, der durch die Gänge der Behörde schleicht?
„Gemessen an dem vergleichsweise ruhigen und an H.G. Wells erinnernden sechsten Band, geht es im kürzlich erschienenen siebten Teil von Mike Mignolas Hellboy-Spin-Off also wieder ordentlich zu Sache. Ganze Seiten hat Colorist Guy Davis in Blutrot getaucht. Was nach heftigem Krawall-Comic klingt, ist genau das. Allerdings ein Krawall-Comic mit komplexen Figuren, einer wilden Lust am Erzählen und von solch zeichnerischer und vor allem coloristischer Brillanz, dass es eine wahre Freude ist.“ Moritz Honert, Tagesspiegel "Gewohnt spannend, intelligent und grafisch brillant, bewegt sich auch der siebte Band auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Neben dem obligatorischen Skizzenbuch enthält der Band diesmal auch ein längst überfälliges Interview mit Kolorist Dave Stewart, dessen stilprägende Farbgebung großen Anteil an der prägenden Optik der Reihe hat." Michael Vogt, comicgate.de "Eine sehr tief gehende Episode. Angesichts sonstiger weit reichender Geschichten ist dies hier fast ein Kammerspiel. Natürlich dürfen rätselhafte Ausblicke nicht fehlen. Mignola und Arcudi säen einige interessante Auftritte, die in der Zukunft noch eine Rolle spielen können. Dank der Kolorierung von Dave Stewart ist ein cineastisches Horrorabenteuer entstanden. Top." Michael Nolden, comicblog.de "Mike Mignola und John Arcudi haben auch den verflixten siebten BUAP-Comic in der gewohnten Lässigkeit gemeistert und dabei diverse Handlungsstränge und Nebenstorys geschickt miteinander verstrickt. Und obwohl man selbst als aufmerksamer Leser manche Details einfach nicht versteht, bietet BUAP eine epische Comicstory, die sich deutlich vom Durchschnitt abhebt: Spannend, mysteriös und absolut nichts für Weicheier, denn die grafische Umsetzung erfolgt mit brutaler Härte und dabei in absolut edler Optik. Neben dem obligatorischen Skizzenbuch am Ende, dürfen sich BUAP-Fans in "Tödliches Terrain" an einem (längst überfälligen) Interview mit dem Koloristen Dave Stewart erfreuen. Seine opulente Farbgebung trägt einen entscheidenden Anteil an der Qualität der Comicserie." Martin Höche, suite101.de „Hervorragender Actioncomic, der die Charaktere und ihre Probleme meisterhaft in die Story einbettet. So ist die Sinnenfreudigkeit kein Gimmick, sondern ein entscheidender Zug in der Handlung. Gerade die Entfremdung Daimios von den anderen ist der Kern dessen, was später zu dem Massaker führen wird. Es gibt keine Anleihen bei Soap Operas, jeder Charakterzug und die Probleme der Figuren sind hier handlungsbestimmend. Somit wirkt die ganze Story wie aus einem Guss. Trotzdem steht die Action im Vordergrund, aber inhaltlich stehen Fans der Reihe so manche Überraschungen ins Haus, insbesondere, weil einmal mehr die Vergangenheit der Charaktere mit in die aktuelle Geschichte hinein spielt.“ Jons Marek Schiemann, splashcomics.de „Großartig stellt sich einmal mehr das Artwork von Davis und Stewart dar: insbesondere die Visualisierung der monströsen Gegenspieler, auf die in einem informativen redaktionellen Teil explizit eingegangen wird, sowie die zeichnerische Interpretation des Cthuloiden in Shermans Visionen lassen sich mit Fug und Recht hinsichtlich ihrer Intensität als wahre Genre-Highlights bezeichnen. Fazit: Eine temporeiche Geschichte mit hohem Gore-Faktor, die nicht nur erklärte „B.U.A.P.“-Fans überzeugen wird." Frank Drehmel, phantastik-news.de „Es bleibt erstaunlich, wie stark sich die Plots der einzelnen Bände unterscheiden, die Story kennt weder Stillstand noch Wiederholung, ein löbliches Vorbild. Die Protagonisten sind nicht einfach nur Schablonen, die funktionieren, sondern Wesen mit Geheimnissen, einer Vergangenheit und vor allen Dingen Gefühlen. Dazu kommt eine ganze Menge blutiger Action und Spannung, ein brisantes Gemisch.“ Bernd Wachsmann, media-mania.de
Guy Davis
Guy Davis begann seine Karriere bei Arrow Comics (später Caliber Comics), mit der Serie THE REALM. Kurz danach schuf er gemeinsam mit Verleger Gary Reed die Serie BAKER STREET um einen alternativen Sherlock Holmes Mythos, in dem das Viktorianische England von Punks bewohnt ist. Davis arbeitete noch an vielen weiteren Caliber Projekten wie SINERGY, BOOK OF TAROT and CALIBER PRESENTS. Dann kam es zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit Matt Wagner an der Mystery/Krimi-Serie SANDMAN MYSTERY THEATRE, die Davis lange Jahre gezeichnet hat. Nebenbei hat er an seiner ambitionierten Serie THE MARQUIS für Caliber Comics gearbeitet. Dann ergab sich die Chance für Dark Horse eine der B.P.R.D.-Kurzgeschichten zu zeichnen. Das Ergebnis beeindruckte Mignola so sehr, dass er Guy Davis als Zeichner der neuen B.P.R.D.-Serie auswählte, an der er noch immer mit großem Erfolg arbeitet. Obwohl sein Stil mit dem von Mignola wenig gemein hat, passen seine ausdrucksstarken, oft wie Skizzen wirkenden Zeichnungen hervorragend zu den Abenteuern der paranormalen Heldentruppe.
John Arcudi
Der Autor von Comic-Serien wie ROBOCOP, DIE MASKE und Schöpfer von BARB WIRE hält sich gern im Hintergrund und lässt lieber seine Geschichten für sich sprechen und sieht sich mit seinem großen Publikum all die Verfilmungen im Kino an, deren Plots aus seiner Feder stammen. Mit GEN13 und JLA hat er auch in der Cape-Community seine Spuren hinterlassen. Derzeit bereichert er mit seinem Talent in enger Zusammenarbeit mit Mike Mignola das HELLBOY-Universum. Als Nachfolger von Mignola bei B.U.AP. sorgt er dafür, dass in der Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen die Auftraglage auch weiterhin so gut bleibt.
Mike Mignola
Der 1962 in den USA geborene Zeichner erlebte seinen internationalen Durchbruch 1988 mit der BATMAN-Geschichte GOTHAM BY GASLIGHT, in der er den Superhelden in einer Art Paralleluniversum auf Jack the Ripper treffen lässt. Mignola gilt spätestens seit diesem Bestseller als Spezialist für atmosphärisch dicht inszenierten, düsteren Comic-Grusel. Mignolas Suche nach einer Figur, die seine Vorliebe für Horror- und Mystery optimal transportiert, mündete 1993 schließlich seiner Kreation HELLBOY. Mit dem Furcht einflößendem Abgesandten der Hölle, der unter Menschen aufwuchs und nun im Dienst einer Organisation zur Bekämpfung paranormaler Phänomene im Einsatz ist, konnte Mignola alle Register seine Könnens ziehen: Hellboy macht ebenso eine gute Figur in kurzen Adaptionen von Legenden, Mythen und Volksmärchen, wie in Horrorepen vom Schlage eines H. P. Lovecraft. Ob Werwölfe, Vampire, Goblins, kosmische Riesenwürmer oder aberwitzige Pulp-Nazis, der um sarkastische Sprüche niemals verlegene Geisterjäger prügelt sie allesamt in die Hölle zurück. Seine Storys um den dämonischen Helden und seine freakigen Mitstreiter bestechen durch wohl kalkulierte Spannung zwischen Humor und Horror, Action und Nervenkitzel, Pathos und Selbstironie. Mignolas einzigartiger, reduzierter Zeichenstil erzeugt eine perfekte Balance zwischen Zeigen, Andeuten und Aussparen. Der Betrachter ist gezwungen, die Freiräume durch die eigene Fantasie zu ergänzen - eine Vorgehensweise, die mehr Grusel generiert als jeder explizite Splatter-Horror. Im Zusammenspiel mit einer düsteren, dem expressionistischen Stummfilm angelehnten Grundatmosphäre wird HELLBOY zu einer unheimlichen Ausnahmeerscheinung unter den modernen Horrorcomics. Mignolas Mystery-Horror-Krimi-Mix schlug ein wie eine Bombe: Die in loser Folge vorgelegten HELLBOY-Comics riefen bei den Lesern und Kritikern Begeisterung hervor und füllen bis heute fünf Sammelbände, die in zahlreichen Übersetzungen vorliegen. Über die Jahre entstanden darüber hinaus eine Reihe von HELLBOY-Romanen, Rollenspiele, Merchandising-Produkte und schließlich ein HELLBOY-Film unter der Regie Guillermo del Torro (PANS LABYRINTH), der 2008 ein Sequel erhält. Mignolas Talente blieben auch Hollywood nicht lange verborgen. Neben seiner Arbeit an Francis Ford Coppolas DRACULA trägt auch die zeichnerische Umsetzung des Disney-Abenteuers »Atlantis« mehr als augenscheinlich Mignolas Handschrift, und er selbst steuerte zu diesem Film ebenso Designs und Storyboards bei, wie für BLADE 2 und die Leinwandfassung seines Helden HELLBOY. Für 2004 hat Mignola allerdings angekündigt, sich nun wieder dem zuzuwenden, was ihm den meisten Spaß bereitet: Seinen Comics.

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