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Erscheinungsdatum:
 22.12.2010
Hellboy
 11:
Der Krumme
von Duncan Fegredo, Mike Mignola, Richard Corben
A5, 
Hardcover, 
vierfarbig, 
192 Seiten, 
Preis: 22,00 €
ISBN
 978-3-941248-78-6
Duncan Fegredo
Der Brite Duncan Fegredo bekam einen Fuß in die Tür im Comicsbusiness als auf der englischen Comicmesse UKCAC 1987 mit seiner Arbeitsmappe für Aufsehen sorgte. Es folgten sehr schnell Aufträge in Übersee. Unter anderem für Grant Morrisons KID ETERNITY bei dem amerikanischen Verlag DC und Peter Milligans ENIGMA für VERTIGO. Für 2000AD hat er mehrere Ausgaben von JUDGE DREDD illustriert und für den Geek-Filmemacher Kevin Smith hat er die kultigen Vollproleten Jay und Silent Bob auf Papier gebannt. Derzeit arbeitet Fegredo an einer sechsteiligen, von Meister Mike Mignola persönlich getexteten Miniserie, die einen Wendepunkt im Leben von Hellboy bedeuten wird. Auf Deutsch 2008 bei CROSS CULT.
Mike Mignola
Der 1962 in den USA geborene Zeichner erlebte seinen internationalen Durchbruch 1988 mit der BATMAN-Geschichte GOTHAM BY GASLIGHT, in der er den Superhelden in einer Art Paralleluniversum auf Jack the Ripper treffen lässt. Mignola gilt spätestens seit diesem Bestseller als Spezialist für atmosphärisch dicht inszenierten, düsteren Comic-Grusel. Mignolas Suche nach einer Figur, die seine Vorliebe für Horror- und Mystery optimal transportiert, mündete 1993 schließlich seiner Kreation HELLBOY. Mit dem Furcht einflößendem Abgesandten der Hölle, der unter Menschen aufwuchs und nun im Dienst einer Organisation zur Bekämpfung paranormaler Phänomene im Einsatz ist, konnte Mignola alle Register seine Könnens ziehen: Hellboy macht ebenso eine gute Figur in kurzen Adaptionen von Legenden, Mythen und Volksmärchen, wie in Horrorepen vom Schlage eines H. P. Lovecraft. Ob Werwölfe, Vampire, Goblins, kosmische Riesenwürmer oder aberwitzige Pulp-Nazis, der um sarkastische Sprüche niemals verlegene Geisterjäger prügelt sie allesamt in die Hölle zurück. Seine Storys um den dämonischen Helden und seine freakigen Mitstreiter bestechen durch wohl kalkulierte Spannung zwischen Humor und Horror, Action und Nervenkitzel, Pathos und Selbstironie. Mignolas einzigartiger, reduzierter Zeichenstil erzeugt eine perfekte Balance zwischen Zeigen, Andeuten und Aussparen. Der Betrachter ist gezwungen, die Freiräume durch die eigene Fantasie zu ergänzen - eine Vorgehensweise, die mehr Grusel generiert als jeder explizite Splatter-Horror. Im Zusammenspiel mit einer düsteren, dem expressionistischen Stummfilm angelehnten Grundatmosphäre wird HELLBOY zu einer unheimlichen Ausnahmeerscheinung unter den modernen Horrorcomics. Mignolas Mystery-Horror-Krimi-Mix schlug ein wie eine Bombe: Die in loser Folge vorgelegten HELLBOY-Comics riefen bei den Lesern und Kritikern Begeisterung hervor und füllen bis heute fünf Sammelbände, die in zahlreichen Übersetzungen vorliegen. Über die Jahre entstanden darüber hinaus eine Reihe von HELLBOY-Romanen, Rollenspiele, Merchandising-Produkte und schließlich ein HELLBOY-Film unter der Regie Guillermo del Torro (PANS LABYRINTH), der 2008 ein Sequel erhält. Mignolas Talente blieben auch Hollywood nicht lange verborgen. Neben seiner Arbeit an Francis Ford Coppolas DRACULA trägt auch die zeichnerische Umsetzung des Disney-Abenteuers »Atlantis« mehr als augenscheinlich Mignolas Handschrift, und er selbst steuerte zu diesem Film ebenso Designs und Storyboards bei, wie für BLADE 2 und die Leinwandfassung seines Helden HELLBOY. Für 2004 hat Mignola allerdings angekündigt, sich nun wieder dem zuzuwenden, was ihm den meisten Spaß bereitet: Seinen Comics.
Richard Corben
Der 1940 geborene Richard Corben ist ein Veteran der Comic-Industrie, der sich aus den Anfangstagen der Underground Comics der 70er Jahre zu einem der ganz großen Figuren der Szene gezeichnet hat. Mit seinen Geschichten über den tumb freundlichen Barbaren Den, die in Jean Girauds MÉTAL HURLANT erschienen sind, machte Corben zum ersten Mal auf sich aufmerksam. 1971 wurde er mit dem SHAZAM AWARD als herausragendes neues Talent ausgezeichnet, 1994 ein weiteres Mal für seine überragende Einzelleistung geehrt. 1976 schuf er die vielleicht erste Graphic Novel Bloodstar. In den letzten Jahren gestaltete Corben vor allen Einzelhefte und Miniserien für die beiden amerikanischen Großverlage Marvel und DC, darunter Reihen wie HULK, HELLBLAZER, X-MEN und THE PUNISHER.

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