Erscheinungsdatum:
15.06.2002
Hellboy
2:
Der Teufel erwacht
von Mike Mignola
A5,
Hardcover,
SW,
160 Seiten,
Preis: 19,80 €
ISBN
978-3-936480-09-2
Soho, New York City. Der Leiter eines Wachsfiguren-Kabinetts wird erschossen in seinem unheimlichen Museum aufgefunden. Ermittlungen ergeben, dass eine über zwei Meter große Holzkiste mit der Aufschrift „Giurescu, Objekt #666“ verschwunden ist. Der vermutete Inhalt der Kiste ruft Hellboy und die „Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen“ auf den Plan. Die alte Legende um den blutrünstigen Adligen Vladimir Giurescu führt sie zu einem mittelalterlichen Schloss in Rumänien, wo sie ein wahrer Albtraum erwartet...
Hellboy sieht sich nicht nur mit Untoten und Hexen konfrontiert, sondern zudem mit seiner apokalyptischen Bestimmung: Ist er wirklich in dieser Welt, um das Ende der Menschheit einzuläuten?
Band 2 enthält die 5teilige "Wake the Devil"-Miniserie um den Vampirfürsten Vladimir Giurescu mit teilweise überarbeiteten Zeichnungen und einem zusätzlichen Epilog. Action-Horror vom Feinsten ‚ in deutscher Erstveröffentlichung.
Mit Pin-Ups von Reinhard Kleist, Lasaka, Dieter Jüdt, Timo Wuerz und Uli Oesterle. Interviews mit Mike Mignola und US-Hellboy-Redakteur Scott Allie. Vorwort von Alan Moore.
„Der beste Horror-Comic unserer Zeit. Dieser Mignola ist ein Teufelskerl!“
Frank Miller
„Horrorklassiker wie Edgar Allan Poe, Sheridan Le Fanu, Lord Dunsany und Ambrose Bierce sind in Mignolas Autorencomic ebenso unschwer zu erkennen wie seine grafischen Vorbilder Jack Kirby und Barry Smith. Weitrer beliebte Zutaten sind lovecraft’sche Calamari-Monster, brettharte Action und ein sonniger Humor Marke Fleischerhund.“
Lutz Göllner, Zitty
Mike Mignola
Der 1962 in den USA geborene Zeichner erlebte seinen internationalen Durchbruch 1988 mit der BATMAN-Geschichte GOTHAM BY GASLIGHT, in der er den Superhelden in einer Art Paralleluniversum auf Jack the Ripper treffen lässt. Mignola gilt spätestens seit diesem Bestseller als Spezialist für atmosphärisch dicht inszenierten, düsteren Comic-Grusel. Mignolas Suche nach einer Figur, die seine Vorliebe für Horror- und Mystery optimal transportiert, mündete 1993 schließlich seiner Kreation HELLBOY. Mit dem Furcht einflößendem Abgesandten der Hölle, der unter Menschen aufwuchs und nun im Dienst einer Organisation zur Bekämpfung paranormaler Phänomene im Einsatz ist, konnte Mignola alle Register seine Könnens ziehen: Hellboy macht ebenso eine gute Figur in kurzen Adaptionen von Legenden, Mythen und Volksmärchen, wie in Horrorepen vom Schlage eines H. P. Lovecraft. Ob Werwölfe, Vampire, Goblins, kosmische Riesenwürmer oder aberwitzige Pulp-Nazis, der um sarkastische Sprüche niemals verlegene Geisterjäger prügelt sie allesamt in die Hölle zurück. Seine Storys um den dämonischen Helden und seine freakigen Mitstreiter bestechen durch wohl kalkulierte Spannung zwischen Humor und Horror, Action und Nervenkitzel, Pathos und Selbstironie. Mignolas einzigartiger, reduzierter Zeichenstil erzeugt eine perfekte Balance zwischen Zeigen, Andeuten und Aussparen. Der Betrachter ist gezwungen, die Freiräume durch die eigene Fantasie zu ergänzen - eine Vorgehensweise, die mehr Grusel generiert als jeder explizite Splatter-Horror. Im Zusammenspiel mit einer düsteren, dem expressionistischen Stummfilm angelehnten Grundatmosphäre wird HELLBOY zu einer unheimlichen Ausnahmeerscheinung unter den modernen Horrorcomics. Mignolas Mystery-Horror-Krimi-Mix schlug ein wie eine Bombe: Die in loser Folge vorgelegten HELLBOY-Comics riefen bei den Lesern und Kritikern Begeisterung hervor und füllen bis heute fünf Sammelbände, die in zahlreichen Übersetzungen vorliegen. Über die Jahre entstanden darüber hinaus eine Reihe von HELLBOY-Romanen, Rollenspiele, Merchandising-Produkte und schließlich ein HELLBOY-Film unter der Regie Guillermo del Torro (PANS LABYRINTH), der 2008 ein Sequel erhält. Mignolas Talente blieben auch Hollywood nicht lange verborgen. Neben seiner Arbeit an Francis Ford Coppolas DRACULA trägt auch die zeichnerische Umsetzung des Disney-Abenteuers »Atlantis« mehr als augenscheinlich Mignolas Handschrift, und er selbst steuerte zu diesem Film ebenso Designs und Storyboards bei, wie für BLADE 2 und die Leinwandfassung seines Helden HELLBOY. Für 2004 hat Mignola allerdings angekündigt, sich nun wieder dem zuzuwenden, was ihm den meisten Spaß bereitet: Seinen Comics.














































