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Erscheinungsdatum:
 09.05.2006
Hellboy
 7:
Seltsame Orte
von Mike Mignola
A5, 
Hardcover, 
SW, 
160 Seiten, 
Preis: 18,00 €
ISBN
 978-3-936480-07-8
Derzeit verlagsvergriffen - Neuauflage geplant
Hellboy hat seinen Dienst bei der B.U.A.P. quittiert und reist nach Afrika - wo er auf einen bananenwerfenden Dämon und den mysteriösen Medizinmann Mohlomi trifft. Im weiteren Verlauf der Story "Der dritte Wunsch", verschlägt es Hellboy hinab in die Tiefen des Meeres und in die Fänge einer Fischhexe. Schließlich taucht Hellboy in "Die Insel" wieder auf, an einer fremden, unheimlichen Küste. Dort wird ihm die geheime Geschichte der Welt offenbart - und das Geheimnis seiner rechten Hand! Wie gewohnt verbindet Mike Mignola die Welt der Sagen mit modernem Horror und Hardboiled-Elementen zu einer poetisch-skurrilen Erzählung. Dieser Band enthält einen neu gezeichneten Epilog und eine umfangreiche Skizzengalerie.
„Kunst und Unterhaltung mit hohem Wiederlesewert.“ Nautilus „Der 1960 geborene US-Amerikaner Mike Mignola hat an Coppolas "Dracula"-Verfilmung (1992) mitgearbeitet und Cover für "Batman"-Comics entworfen. Seine wuchtig-expressive Grafik, deren Kunst nicht in der Zeichnung von Details, sondern im gekonnten Weglassen besteht, war neu im Superheldengenre. 1994 startete er mit "Saat der Zerstörung" seine "Hellboy"-Comicserie, die es bisher auf neun Bände gebracht hat. Der von Horrorautoren wie H.P. Lovecraft oder Bram Stoker faszinierte Mignola lässt seinen Höllenjungen für die "Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen" (B.U.A.P.) arbeiten, der er auch eine eigene Serie gewidmet hat.“ Ruppert Koppold, Stuttgarter Zeitung „Angesichts der zerfallenden amerikanischen Großmachtsträume – wer könnte sowohl Erlösung als auch Verdammnis idealer verkörpern als Mike Mignolas Hellboy“ Joyce Carol Oates
Mike Mignola
Der 1962 in den USA geborene Zeichner erlebte seinen internationalen Durchbruch 1988 mit der BATMAN-Geschichte GOTHAM BY GASLIGHT, in der er den Superhelden in einer Art Paralleluniversum auf Jack the Ripper treffen lässt. Mignola gilt spätestens seit diesem Bestseller als Spezialist für atmosphärisch dicht inszenierten, düsteren Comic-Grusel. Mignolas Suche nach einer Figur, die seine Vorliebe für Horror- und Mystery optimal transportiert, mündete 1993 schließlich seiner Kreation HELLBOY. Mit dem Furcht einflößendem Abgesandten der Hölle, der unter Menschen aufwuchs und nun im Dienst einer Organisation zur Bekämpfung paranormaler Phänomene im Einsatz ist, konnte Mignola alle Register seine Könnens ziehen: Hellboy macht ebenso eine gute Figur in kurzen Adaptionen von Legenden, Mythen und Volksmärchen, wie in Horrorepen vom Schlage eines H. P. Lovecraft. Ob Werwölfe, Vampire, Goblins, kosmische Riesenwürmer oder aberwitzige Pulp-Nazis, der um sarkastische Sprüche niemals verlegene Geisterjäger prügelt sie allesamt in die Hölle zurück. Seine Storys um den dämonischen Helden und seine freakigen Mitstreiter bestechen durch wohl kalkulierte Spannung zwischen Humor und Horror, Action und Nervenkitzel, Pathos und Selbstironie. Mignolas einzigartiger, reduzierter Zeichenstil erzeugt eine perfekte Balance zwischen Zeigen, Andeuten und Aussparen. Der Betrachter ist gezwungen, die Freiräume durch die eigene Fantasie zu ergänzen - eine Vorgehensweise, die mehr Grusel generiert als jeder explizite Splatter-Horror. Im Zusammenspiel mit einer düsteren, dem expressionistischen Stummfilm angelehnten Grundatmosphäre wird HELLBOY zu einer unheimlichen Ausnahmeerscheinung unter den modernen Horrorcomics. Mignolas Mystery-Horror-Krimi-Mix schlug ein wie eine Bombe: Die in loser Folge vorgelegten HELLBOY-Comics riefen bei den Lesern und Kritikern Begeisterung hervor und füllen bis heute fünf Sammelbände, die in zahlreichen Übersetzungen vorliegen. Über die Jahre entstanden darüber hinaus eine Reihe von HELLBOY-Romanen, Rollenspiele, Merchandising-Produkte und schließlich ein HELLBOY-Film unter der Regie Guillermo del Torro (PANS LABYRINTH), der 2008 ein Sequel erhält. Mignolas Talente blieben auch Hollywood nicht lange verborgen. Neben seiner Arbeit an Francis Ford Coppolas DRACULA trägt auch die zeichnerische Umsetzung des Disney-Abenteuers »Atlantis« mehr als augenscheinlich Mignolas Handschrift, und er selbst steuerte zu diesem Film ebenso Designs und Storyboards bei, wie für BLADE 2 und die Leinwandfassung seines Helden HELLBOY. Für 2004 hat Mignola allerdings angekündigt, sich nun wieder dem zuzuwenden, was ihm den meisten Spaß bereitet: Seinen Comics.

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