Erscheinungsdatum:
14.01.2002
Hellboy
1:
Saat der Zerstörung
von Mike Mignola
A5,
Hardcover,
SW,
144 Seiten,
Preis: 18,00 €
ISBN
978-3-936480-08-5
Die Vorlage für den Hellboy-Kinofilm!
Der Vorweihnachtsabend 1944. Auf einer schottischen Insel vollzieht ein Magier im Auftrag der Nationalsozialisten ein düsteres Ritual mit dem Ziel, die drohende Kriegsniederlage durch ein Bündnis mit den Mächten der Finsternis im letzten Moment abzuwenden. Ein glücklicher Zufall will es, dass der heraufbeschworene Abgesandte der Hölle jedoch in den Händen der Alliierten landet: Hellboy. Ein halbes Jahrhundert später trifft Hellboy, inzwischen Ermittler einer Sondereinheit gegen paranormale Bedrohungen, erneut auf den Mann, der ihn einst rief und der ihn nun endgültig für seine apokalyptischen Pläne einsetzen will... Hellboy Band 1 enthält die US-Miniserie "Seed of Destruction" und zwei frühe Hellboy Kurzgeschichten. Außerdem Pin-Ups von US-Künstlern und den deutschen Zeichnern Isabel Kreitz, Eckart Breitschuh, Sascha Thau und Martin Frei. Dazu ausführliche Artikel über Hellboy und Mignolas bisherige Veröffentlichungen. Vorwort von Robert Bloch.
"Mignola hat zweifellos erkannt, wie ein guter Charakter in einer Geschichte aufgebaut sein muss (gut im Sinne von ausgefeilt). Mike Mignola ist nicht nur ein Zeichner mit einem ganz eigenen Stil, sondern er ist auch ein sehr guter Erzähler, der mit seinen Geschichten sicher auch Leser begeistern kann, die sich sonst für dieses Genre nicht so sehr interessieren. ... Ein rundum tolles Comicvergnügen."
fictionzone.de
"Die Lektüre macht eindeutig süchtig!"
Jürgen Fichtinger, Evolver.at
"Der Kultcomic hat eindeutig einen künstlerischen Anspruch, der schnell überzeugt und den Leser für sich einnimmt. Dazu kommt noch die hervorragend entwickelte Figur des Protagonisten, der trotz knapper Worte menschlich und dämonisch zugleich eine Tiefe vorführt, die in Comics selten zu finden ist."
X-Zine.de
"Wer intelligente und spannend inszenierte Comic-Unterhaltung mag, wird bei Hellboy voll auf seine Kosten kommen."
Splashcomics.de
"Ein Muss-Kauf! Und ein höllisches Lesevergnügen!"
Comicradioshow.com
Wer intelligente und spannend inszenierte Comic-Unterhaltung mag, wird bei "Hellboy - Saat der Zerstörung" voll auf seine Kosten kommen. Neben dem Inhalt überzeugt auch die liebevolle Aufmachung. Cross Cult hat seiner Debüt-Ausgabe einen edlen Hardcover-Einband und einige sehr interessante Infotexte spendiert.“
Thomas Digel, splashpages
"Hellboy ist die Eintrittskarte zu einer Ecke des Comic-Heft-Himmels, die man nie wieder verlassen möchte!"
Alan Moore
Mike Mignola
Der 1962 in den USA geborene Zeichner erlebte seinen internationalen Durchbruch 1988 mit der BATMAN-Geschichte GOTHAM BY GASLIGHT, in der er den Superhelden in einer Art Paralleluniversum auf Jack the Ripper treffen lässt. Mignola gilt spätestens seit diesem Bestseller als Spezialist für atmosphärisch dicht inszenierten, düsteren Comic-Grusel. Mignolas Suche nach einer Figur, die seine Vorliebe für Horror- und Mystery optimal transportiert, mündete 1993 schließlich seiner Kreation HELLBOY. Mit dem Furcht einflößendem Abgesandten der Hölle, der unter Menschen aufwuchs und nun im Dienst einer Organisation zur Bekämpfung paranormaler Phänomene im Einsatz ist, konnte Mignola alle Register seine Könnens ziehen: Hellboy macht ebenso eine gute Figur in kurzen Adaptionen von Legenden, Mythen und Volksmärchen, wie in Horrorepen vom Schlage eines H. P. Lovecraft. Ob Werwölfe, Vampire, Goblins, kosmische Riesenwürmer oder aberwitzige Pulp-Nazis, der um sarkastische Sprüche niemals verlegene Geisterjäger prügelt sie allesamt in die Hölle zurück. Seine Storys um den dämonischen Helden und seine freakigen Mitstreiter bestechen durch wohl kalkulierte Spannung zwischen Humor und Horror, Action und Nervenkitzel, Pathos und Selbstironie. Mignolas einzigartiger, reduzierter Zeichenstil erzeugt eine perfekte Balance zwischen Zeigen, Andeuten und Aussparen. Der Betrachter ist gezwungen, die Freiräume durch die eigene Fantasie zu ergänzen - eine Vorgehensweise, die mehr Grusel generiert als jeder explizite Splatter-Horror. Im Zusammenspiel mit einer düsteren, dem expressionistischen Stummfilm angelehnten Grundatmosphäre wird HELLBOY zu einer unheimlichen Ausnahmeerscheinung unter den modernen Horrorcomics. Mignolas Mystery-Horror-Krimi-Mix schlug ein wie eine Bombe: Die in loser Folge vorgelegten HELLBOY-Comics riefen bei den Lesern und Kritikern Begeisterung hervor und füllen bis heute fünf Sammelbände, die in zahlreichen Übersetzungen vorliegen. Über die Jahre entstanden darüber hinaus eine Reihe von HELLBOY-Romanen, Rollenspiele, Merchandising-Produkte und schließlich ein HELLBOY-Film unter der Regie Guillermo del Torro (PANS LABYRINTH), der 2008 ein Sequel erhält. Mignolas Talente blieben auch Hollywood nicht lange verborgen. Neben seiner Arbeit an Francis Ford Coppolas DRACULA trägt auch die zeichnerische Umsetzung des Disney-Abenteuers »Atlantis« mehr als augenscheinlich Mignolas Handschrift, und er selbst steuerte zu diesem Film ebenso Designs und Storyboards bei, wie für BLADE 2 und die Leinwandfassung seines Helden HELLBOY. Für 2004 hat Mignola allerdings angekündigt, sich nun wieder dem zuzuwenden, was ihm den meisten Spaß bereitet: Seinen Comics.















































