Comic


Verlagsvergriffen!
(evtl. noch im Handel & Antiquariat erhältlich)
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Gregory 1

Ich Gregory

von
  • Marc Hempel


Verlagsvergriffen! (evtl. noch im Handel & Antiquariat erhältlich)

Erscheinungsdatum: 28.02.2007
14x21, HC, sw, 192 Seiten

Inhalt

Gregory ist den ganzen Tag in eine Zelle eingesperrt, die Arme in einer Zwangsjacke. Seine besten Freunde sind Herman, eine überhebliche Kanalratte, die gelegentlich stirbt, um kurz darauf wiederaufzuerstehen und Wendell, eine extrem käsesüchtige Maus. Gregory betrachtet die Welt um sich herum mit der unschuldigen Naivität eines Kleinkindes. Wie es wohl ist, so zu leben? Lustiger, als man es sich vorstellen kann – besonders wenn man einer von "draußen" ist, der sich Tag aus Tag ein mit dem Stress und der Hektik der Tretmühle namens Leben herumschlagen muss.

GREGORY von Marc Hempel (u.a. Zeichner von SANDMAN: DIE GÜTIGEN) ist einer der wenigen Comics, in denen die Methode Wahnsinn hat. Wie viele Geschichten kann man über einen Jungen in einer Irrenhauszelle erzählen, der nicht mal richtig reden kann? Hempel liefert unzählige Variationen des glückvollen Irrsinns, in dem Ratten und Kakerlaken gern gesehene Gäste sind, Pfleger und Therapeuten aber nur stören. Schwarzer Humor mit tiefschwarzem Herz.

Die deutsche Ausgabe enthält ein exklusives Interview mit Marc Hempel, der selbst sagt, dass GREGORY durchaus autobiographische Züge aufweist.

Rezensionen

»GREGORY ist das ideale Geschenk, außer für Leute, die keinen Sinn für Humor haben, oder für Leute, die sich an Ratten oder Schaben oder niedlichen Jungs in Zwangsjacken stören. Und solche Leute kenne ich nicht.«
(Neil Gaiman)

»Nervt Sie das, immer dick eingepackt, drinnen, gefangen? Lernen Sie von Gregory! Der sitzt in seiner Zwangsjacke im Sanatorium und hat 'ne richtig gute Zeit. Nicht nur im Wortsinn: Ein Wahnsinns-Comic.«
(Men's Health)

»ICH GREGORY – ein einzigartiger, mutiger Comic, der aufgrund seiner Andersartigkeit und Abgedrehtheit ein großartiges Plädoyer für die herrlich hinreißende Verrücktheit des Lebens ist.«
(Christian Endres, fantasyguide.de)

»Ich musste herzhaft mit Gregory lachen, nicht über ihn. Gregory nimmt das Leben selber von der lustigen Seite. Warum nicht einmal lachen, einfach darüber, dass man da sein darf – wo auch immer. Gregory hat diese Fähigkeit. Aber er lebt auch in dieser kleinen Welt, die überschaubar ist. Da ist die Zwangsjacke, der Abfluss, das Zellengitter und die Tür und noch ein paar Kleinigkeiten, die sich bequem alle aufzählen lassen. Seine Arme kann er nicht benutzen, aber es besteht auch keine Veranlassung dazu, da es nichts gibt, was sich mit den Händen bewegen lässt. Viel lieber schreit Gregory seine Begeisterung heraus. – Denn wie es sich auch zeigt, machen Hände und Freiheit so viel Spaß auch nicht. Zuerst ist es ganz schön, aber dann? Irgendwann ist alles ausprobiert. Was dann noch bleibt, ist die Angst vor der eigenen Courage. Wieviel bequemer ist doch da eine Zwangsjacke, die einem alle Entscheidungen abnimmt? Nein, Gregory ist nicht so anders wie wir. [...] GREGORY: Das bedeutet Spaß von Anfang bis Ende, ein intelligenter Humor, der einen hinterrücks trifft, der einen grinsen lässt, schmunzeln und lauthals lachen. Gregory ist eine Überraschung und zeigt, wie Comics auch funktionieren können!«
(Michael Nolden, comicblog.de)

»Obwohl Hempel für GREGORY einen locker-reduzierten Zeichenstil wählte, der an Zeitungsstrips erinnert, sind die meist recht kurzen Stories eher strange als funny und eher experimentell als storyorientiert. Doch wer sich auf die Serie einlässt wird durch zahlreiche abgefahrene Ideen belohnt, z. B. gibt es in einer Geschichte als zweite Handlungsebene eine Art "Audiokommentar" von zwei Lesern und auch die immer mehr wie ein Wasserhahn aussehende Ratte Herman ist nicht ohne.«
(highlightzone.de)

»Freunde des tiefschwarzen Humors aufgepasst, denn hier kommt Gregory, der den ganzen Tag in eine Zelle eingesperrt ist. Seine besten Freunde sind Herman, eine überhebliche Kanalratte, die gelegentlich stirbt, um kurz darauf wiederaufzuerstehen und Wendell, eine extrem käsesüchtige Maus. Wer glaubt, das man hierraus keine urkomischen Momente zaubern kann, der wird sich noch umgucken, denn Gregory, Wendell und Herman erleben Tag für Tag die witzigsten Momente und machen das Beste aus ihrem Schicksal. Einfach Grandios und jedem humorvollen Menschen nur zu empfehlen.«
(Synthetics)

»Marc Hempels Kreation Gregory ist ein geistig behinderter Junge in Zwangsjacke, Insasse einer Irrenanstalt. Der Bube ist von seiner Umwelt abgeschnitten, der einzige Freund, mit dem er sich praktisch wortlos unterhalten kann, ist eine schwarze Ratte, die am Ende jeder Episode, in der sie vorkommt, von einem Besen oder ähnlich dahingerafft wird. Gregory fristet also ein erbärmliches Dasein in der Zelle, was Autor Marc Hempel keineswegs daran hindert, sich in jeder erdenklichen Form über den Jungen lustig zu machen ... GREGORY ist ein Comic fernab von political Correctness und gutem Geschmack, ein Comic, der aber genau die künstlerischen Freiheiten seines Genres nutzt. Würde ein Buch oder ein Film diese Art von Humor wählen, ginge ein Aufschrei durchs Volk. «Greogry» derweilen erarbeitet sich Kultstatus in seiner Szene, indem er dem Leser seine humoresken Abgründe offen legt, während sich das öffentliche mediale Auge in keinster Weise darum kümmert. Soll man das werten? Eigentlich schon, denn das Material stammt aus der untersten moralischen Schublade. Aber zu seiner Schande muss der hiesige Schreiberling gestehen, dass er sich darüber halb kaputt gelacht hat.«
(David Kilchör, Zürcher Oberländer)

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