Comic


Verlagsvergriffen!
(evtl. noch im Handel & Antiquariat erhältlich)
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The Portent 1

Das Reich der Geister

von
  • Peter Bergting


Verlagsvergriffen! (evtl. noch im Handel & Antiquariat erhältlich)

Erscheinungsdatum: 15.03.2007
14x21, HC, vierfarbig, 160 Seiten

Inhalt

Milo will ein Held sein – und zerstört aus Versehen die Welt!

Natürlich war es nicht wirklich Milos Schuld. Darum macht er sich auf die Suche nach dem wahren Urheber der Katastrophe. In einem Schattenreich voller mythologischer Wesen sucht Milo den einen Dämonen, der ihn kontrollierte und den Untergang inszenierte.

Melancholische Fantasy aus Schweden von Newcomer Peter Bergting. Die US-Ausgabe, versiert gezeichnet in der Tradition moderner fantastischer Comics wie HELLBOY oder COURTNEY CRUMRIN, zählte zu den meistbeachteten nordamerikanischen Neuerscheinungen 2006.

Bergting läßt viele hierzulande bislang unbekannte Mythen und Märchen seiner nordischen Heimat in die Erzählung einfließen und verbindet sie mit den asiatischen Einflüssen aus der Heimat seiner Frau – heraus kommt ein außergewöhnliches Leseereignis für alle Fans stimmungsvoller Fantasy- und Horror-Geschichten! Diese Ausgabe enthält als exklusive Extras einen Epilog, ein ausführliches Interview und eine Skizzengalerie.

Rezensionen

»Phantastische Welten, horrible Kreaturen, stimmungsvolle Zeichnungen und textliche Finesse machen Lust auf mehr. Absolute Kaufempfehlung!«
(phantasmo.de)

»Ein mystisches Werk, das nach einer baldigen Fortsetzung schreit.«
(Aschaffenburger Stadtmagazin)

»Die Kombination von Peters dramatischen Texten und prachtvollen Zeichnungen, läßt dich fasziniert in eine spannende Geschichte um Horror, Heldenmut und Opferbereitschaft eintauchen.«
(Brom)

»Eine andere Fantasy, mit skandinavischer Schwermut und fernöstlicher Melancholie, spannend, tragisch, abenteuerlich und voller phantastischer Einfälle, präsentiert in kalten bis feurig glühenden Farben. So kann über das Ende der Welt auch erzählt werden. Sehr gut!«
(Michael Nolden, comicblog.de)

»THE PORTENT ist mehr als nur düster, es ist ein Comic, bei dem man nicht mehr so schnell los kommt, den man nur schwer aus der Hand legen kann. Bergting schafft eine sehr dichte Atmosphäre mit Charakteren, hinter die man nur schwer blicken kann. Sie sind nicht perfekt, auch wenn Milo ein perfekter Kämpfer ist. Doch er ist von einer Traurigkeit umgeben, die ihn wieder menschlich macht und die eine Identifizierung mit ihm erleichtert.«
(splashcomics.de)

»Spätestens damit sind wir Leser vollends im Dunklen, wen wir da eigentlich begleiten: einen Retter? Einen Zerstörer? Keins von beiden? Milo kann und mag sich zudem nicht selbst erklären, und der Erzähler schweigt sich auch aus. THE PORTENT bleibt so bis zur letzten Seite eine Gechichte der Ungewissheit, fordert ständig die eigene Interpretation und Neu-Interpretation ein, mag sich beharrlich nicht für einen einzelnen Blickwinkel auf die Ereignisse entscheiden. Dieses vielstimmige Prinzip treibt Bergting aber nur ganz unterschwellig voran. Er stellt seine Mittel nicht unmittelbar aus, und das macht sie nur effektiver: Man gruselt sich beim Lesen dieses Bandes und gewinnt einen ehrfurchtsvollen Abstand zu seinen geheimnisvollen Ereignissen, ohne dass man so recht weiß warum. Das ist ganz großes Mythen-Tennis. [...] Bleibt noch zu sagen, dass Bergtings frühreife Meisterschaft sich auch in den tollen Zeichnungen äußert. Der Schwede mag zwar sichtlich stark von Mike Mignola und Michael Kaluta beeinflusst sein, aber er übernimmt von den beiden Großmeistern nicht nur die graphischen Oberflächenwerte, sondern auch deren effizientes Panelling und Rhythmusgefühl, ihren Sinn für Komposition und insbesondere Mignolas Tendenz zur Flächigkeit, zum offenen, weiten Horizont. Bergtings Kolorierung dagegen scheint an der Arbeit des HELLBOY-Farbmeisters Dave Stewart geschult zu sein, beschränkt sich aber auch nicht auf bloße Imitation: Während die Farben in den Hellboy-Bänden ganz bewusst schattierungslos gehalten sind und so auf den maximalen graphisch-flächigen Effekt abzielen, legt Bergting großen Wert auf die plastischen Möglichkeiten der Kolorierung. Wir haben selten solch stimmungsvolle, still-erhabene Landschaftsbilder in Comics gesehen, geschweige denn derart unheimliche verlassene Festungen oder Tempel. Nicht nur Bergtings Erzählung birgt ein großes Geheimnis, sondern auch seine Bilder.«
(Jochen Ecke, g-wie-gorilla.de)

»THE PORTENT erzählt die Geschichte des Kriegers Milo, der auf seiner Reise durch das Tal der Geister und Dämonen eine nahezu verlassene Felsenstadt erreicht, in der man ihn bereits zu erwarten schien. Er wird als Auserwählter gefeiert, der den Mokkuralve, ein uraltes Monster, das nach dem in einem Tempel aufbewahrten Urgeist der Menschheit trachtet, bezwingen soll. Milos Mission gelingt, doch wie sich herausstellt, war der Lebensgeist im Innern des Monsters verborgen, so das Milo unbeabsichtigt das Ende der Menschheit eingeläutet hat und sich und die letzten Verbliebenen direkt ins Land der Toten befördert ... Die kurze Zusammenfassung von Bergtings Geschichte lässt eine klassische Zombie-Geschichte vermuten, doch THE PORTENT besitzt wesentlich mehr Tiefgang und vereinigt zudem verschiedene Genre in einer fantastischen Saga. Dabei treffen Untote auf chinesische und nordische Sagen-Fragmente und Schwert schwingende Helden auf Dämonen aus der Unterwelt. Auch optisch weiß der Comic zu gefallen. Angelehnt an moderne amerikansiche Werke wie beispielsweise HELLBOY oder B.U.A.P. vermittelt THE PORTENT eine düstere und unheimliche Atmoshphäre, die ihresgleichen sucht.«
(Marcus Menold, Virus 03/07)

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