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Aliens: Defiance 1

von
  • Brian Wood



Erscheinungsdatum: 19.03.2018
17x26, SC, 4c, 160 Seiten

Inhalt

Private Zula Hendricks kämpft nicht nur gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit, sondern auch ums nackte Überleben. Mit einer Gruppe Cyborgs der Weyland-Yutani Corporation entdeckt sie auf einem verlassenen Schlepper eine beson- ders heimtückische Alien-Spezies. Diese Entdeckung ist der Start einer gefährlichen Reise, auf der nicht nur Hendricks‘ Loyalität auf eine harte Probe gestellt wird.

Die spannende Geschichte von Star-Autor Brian Wood wird von den wunderbar-widerwärtigen Xenomorphen von Zeichner Tristan Jones vortrefflich bebildert - so „schöne“ Aliens hat man selten gesehen.

Rezensionen

Aliens-Comics gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Leider entspricht die Qualität der Reihen nicht immer vollends den Erwartungen der Fans. Viele waren gespannt ob die Reihe nach dem achtteiligen Crossover-Event mit Prometheus und Predator den Standard halten kann. Meiner Meinung nach war das Crossover nach anfänglichen Highlights letztendlich dann gar nicht so faszinierend wie man es erhofft hatte. Deshalb habe ich an diesen Band vorerst gar keine Erwartungen gestellt. Aber schon beim ersten Durchblättern wurde mir klar; dieser Band ist auf alle Fälle überdurchschnittlich. Leider konnte man sich wieder nicht entscheiden bei einem einzigen Zeichner zu bleiben; das Szenario von Brian Wood wurde von Tristan Jones (4 Kapitel), Ricardo Burchiello und Tony Brescini (jeweils ein Kapitel) zeichnerisch umgesetzt. Die Zeichnungen von Burchiello sind dabei ganz okay, die von Brescini sehr gut und die von Tristan Jones, und dank einer Bonusgeschichte von ihm sind das immerhin mehr als zwei Drittel des Buches, sind der Oberhammer. Jones (Mad Max, Ghostbusters, Lazarus X+66) detailreich filigrane Zeichnungen harmonieren perfekt mit dem spitzenmäßigen Coloristen Dan Jackson, und beide schaffen es eine klaustrophobische Stimmung aufzubauen die sehr stark an den ersten Alien-Film erinnert. Der Text von Brian Wood (DMZ, The Massive, Brigg`s Land) erfindet dabei das Rad nicht neu, fügt sich aber gut in die Hauptstoryline der Filmreihe ein: Weyland-Yutani hat Interesse daran, DNA der Aliens in ihre Finger zu bekommen um daraus Waffen herzustellen. Wie immer ist die Crew entbehrlich. Bald ist die schwarze Soldatin Zula, durch eine momentane Verletzung sowieso schon eingeschränkt, zusammen mit dem synthetischen Menschen Davis allein in ihrem Überlebenskampf gegen die Aliens...
Wood baut ein paar nette Ideen ein; so taucht z.B. eine Amanda Ripley auf. Ich bin gespannt ob sich diese Anspielung in einem der nächsten Bände noch als wichtig erweisen wird. Auch die Cover von Massimo Carnevale gefallen mir übrigens sehr.

 

Joe84 - Top500 Rezensent bei Amazon

Autor(en)
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